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Landkreis Kelheim und IHK bündeln Kräfte für starke Außenwirtschaft

10. August 2026: Landrat empfängt IHK-Vertreter im Landratsamt.
Landrat empfängt IHK

v.l.: Dominique Mommers (Abteilungsleiterin International), Landrat Christian Nerb, Dr. Jürgen Helmes (Hauptgeschäftsführer der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim) und Wirtschaftsreferentin Sandra Schneider

Der Hauptgeschäftsführer der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim, Dr. Jürgen Helmes, und die Abteilungsleiterin International, Dominique Mommers, besuchten Anfang August das Landratsamt Kelheim zu einem Kennenlerntermin mit Landrat Christian Nerb. Gemeinsam mit Wirtschaftsreferentin Sandra Schneider tauschten sie sich über die aktuelle Lage der Außenwirtschaft, die Herausforderungen für die regionalen Unternehmen sowie Möglichkeiten einer noch engeren Zusammenarbeit aus.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die wichtigsten Erkenntnisse der Prognos-Studie „Die Bedeutung der Außenwirtschaft für die Zukunft der bayerischen Regionen“ mit besonderem Blick auf den Landkreis Kelheim. Die Studie zeigt, dass der Landkreis aufgrund seiner hohen Exportorientierung zu den wirtschaftlich starken Regionen Bayerns zählt. Industrie, Handwerk und Dienstleistungsunternehmen sind eng in internationale Wertschöpfungs- und Lieferketten eingebunden und leisten damit einen wichtigen Beitrag zu Beschäftigung und regionaler Wertschöpfung.

Gleichzeitig stehen die Unternehmen vor tiefgreifenden Veränderungen. Eine nachlassende Nachfrage aus China, steigende US-Zölle, geopolitische Unsicherheiten sowie die Transformation der Wirtschaft erhöhen den Handlungsdruck. Einigkeit bestand darüber, dass die Erschließung neuer Wachstumsmärkte – insbesondere in Indien, den ASEAN-Staaten und den MERCOSUR-Ländern – künftig eine noch größere Rolle spielen wird.

Die IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim stellte in diesem Zusammenhang ihr breites Serviceangebot vor. Dieses umfasst unter anderem Markt- und Länderinformationen, Zoll- und Exportberatung, Fördermittelberatung, Seminare sowie internationale B2B-Matchmaking-Angebote. Ziel ist es, Unternehmen beim Ausbau ihrer internationalen Aktivitäten zu unterstützen, Risiken zu reduzieren und neue Geschäftspotenziale zu erschließen.

Abschließend vereinbarten die Gesprächspartner, die Zusammenarbeit zwischen Landkreis und IHK weiter zu intensivieren. Gemeinsame Informations- und Beratungsangebote sollen Unternehmen dabei unterstützen, ihre Wettbewerbsfähigkeit auf internationalen Märkten nachhaltig zu stärken und die wirtschaftliche Zukunft des Landkreises aktiv mitzugestalten.

„Der wirtschaftliche Erfolg unseres Landkreises ist eng mit internationalen Märkten verbunden. Deshalb wollen wir unsere Unternehmen dabei unterstützen, neue Absatzmärkte zu erschließen, Chancen frühzeitig zu erkennen und sich widerstandsfähig gegenüber globalen Veränderungen aufzustellen. Gemeinsam mit der IHK schaffen wir dafür die passenden Rahmenbedingungen.“

Landrat Christian Nerb

„Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sind starke Netzwerke entscheidend. Die enge Zusammenarbeit mit der IHK eröffnet unseren Unternehmen wertvolle Zugänge zu internationalem Know-how, neuen Märkten und praxisnaher Unterstützung. So stärken wir gemeinsam den Wirtschaftsstandort Landkreis Kelheim langfristig.“

Sandra Schneider, Wirtschaftsreferentin des Landkreises Kelheim

„Außenwirtschaft ist kein Nischenthema der Großindustrie, sondern ein fundamentales Sicherheitsnetz für regionale Wertschöpfung, Beschäftigung und kommunale Handlungsfähigkeit. Jeder fünfte Arbeitsplatz im IHK-Bezirk hängt vom internationalen Handel ab. Deshalb ist es wichtiger denn je, Unternehmen beim Einstieg in neue Wachstumsmärkte und beim Umgang mit geopolitischen Risiken praxisnah zu unterstützen – gemeinsam mit den Kommunen vor Ort, denn nur im engen Schulterschluss können wir die wirtschaftliche Stärke unserer Region sichern.“

Dr. Jürgen Helmes, Hauptgeschäftsführer der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim

Dr. Jürgen Helmes ist der Chef von der IHK Regensburg für Oberpfalz und Kelheim.
Und Dominique Mommers ist die Chefin von der Abteilung International.
Die beiden haben Anfang August das Landrats-Amt Kelheim besucht.
Sie haben sich mit dem Landrat Christian Nerb getroffen.
Sie haben sich über verschiedene Themen unterhalten.
Zum Beispiel:

  • Wie geht es den Firmen in der Region?
  • Wie können die Firmen besser zusammenarbeiten?

Sandra Schneider war auch bei dem Treffen dabei.
Sie ist Wirtschafts-Referentin.

Die Teilnehmer haben über eine Studie gesprochen.
Die Studie heißt: Die Bedeutung der Außen-Wirtschaft für die Zukunft der bayerischen Regionen.
Die Studie ist von Prognos.
In der Studie geht es um den Landkreis Kelheim.
Der Landkreis Kelheim verkauft viele Waren ins Ausland.
Das Fachwort ist: Export-Orientierung.
Deshalb ist der Landkreis Kelheim wirtschaftlich stark.
Das heißt:

  • Es gibt viele Firmen in dem Landkreis
  • Es gibt viele Arbeitsplätze in dem Landkreis.

Die Firmen arbeiten mit anderen Ländern zusammen.
Zum Beispiel:

  • Firmen aus der Industrie
  • Hand-Werks-Firmen
  • Dienst-Leistungs-Firmen.

Deshalb gibt es viele Arbeitsplätze in dem Landkreis.
Und die Menschen in dem Landkreis verdienen viel Geld.

Die Unternehmen müssen sich ändern.
Die Menschen in China wollen weniger Sachen kaufen.
Die Zölle in den USA werden mehr.
Zölle sind Gebühren für Waren aus anderen Ländern.
Es gibt Unsicherheiten zwischen den Ländern.
Und die Wirtschaft ändert sich.
Deshalb müssen die Unternehmen etwas tun.

Alle waren sich einig:
Die Unternehmen müssen neue Märkte finden.
Das ist besonders wichtig in:

  • Indien
  • den ASEAN-Staaten
  • den MERCOSUR-Ländern. 

Die IHK Regensburg für Oberpfalz und Kelheim hat ihr Service-Angebot vorgestellt.
Die IHK hilft Unternehmen mit verschiedenen Angeboten.
Zum Beispiel:

  • Infos über Märkte und Länder
  • Beratung zum Zoll und Export
  • Beratung zu Fördermitteln
  • Seminare
  • Internationale B2B-Match-Making-Angebote.

Die Unternehmen sollen mehr im Ausland arbeiten können.
Dabei sollen die Unternehmen wenig Risiko haben.
Und die Unternehmen sollen neue Geschäfte machen können.

Die Gesprächs-Partner haben am Ende gesagt:
Der Landkreis und die IHK sollen mehr zusammen arbeiten.
Es soll mehr Infos und Beratungen für Firmen geben.
So können die Firmen besser mit anderen Firmen auf der Welt konkurrieren.
Und sie können die Wirtschaft im Landkreis besser machen.

"Der Landkreis soll wirtschaftlich erfolgreich sein.
Dafür ist der internationale Markt wichtig.
Die Unternehmen sollen neue Märkte finden.
Und die Unternehmen sollen früh Chancen sehen.
Dann können die Unternehmen sich gut auf Veränderungen vorbereiten.
Die IHK und der Landkreis helfen den Unternehmen dabei."

Landrat Christian Nerb

"Der Landrat sagt:
Die Wirtschaft hat gerade Probleme.
Deshalb müssen die Firmen gut zusammen arbeiten.
Die IHK hilft den Firmen dabei.
Die IHK weiß viel über andere Länder.
Und die IHK weiß viel über neue Märkte.
So können die Firmen neue Sachen lernen.
Und die Firmen bekommen Hilfe.
Dann geht es den Firmen im Landkreis Kelheim besser."

Sandra Schneider, Wirtschafts-Referentin vom Landkreis Kelheim

"Die Außen-Wirtschaft ist sehr wichtig für die Region.
Außen-Wirtschaft heißt:
Firmen verkaufen ihre Produkte in andere Länder.
Die Außen-Wirtschaft hilft der Region bei vielen Sachen.
Zum Beispiel:

    • Geld verdienen
    • Arbeitsplätze schaffen
    • Sachen machen.

Jeder fünfte Arbeitsplatz in der Region kommt von der Außen-Wirtschaft.
Deshalb müssen wir den Firmen helfen.
Die Firmen sollen neue Märkte finden.
Und die Firmen sollen gut mit den anderen Ländern zusammenarbeiten können.
Dabei gibt es auch Risiken.
Deshalb müssen wir die Firmen gut beraten.
Und wir müssen mit den Städten und Gemeinden zusammenarbeiten.
Nur so können wir die Wirtschaft in unserer Region stark machen."

Dr. Jürgen Helmes, Haupt-Geschäfts-Führer von der IHK Regensburg für Oberpfalz und Kelheim

Diesen Text hat ein Computer in Leichte Sprache übertragen. Der Text ist nicht durch Menschen mit Behinderungen geprüft worden.