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Freistaat Bayern unterstützt Erstellung des Energienutzungsplans für den Landkreis Kelheim

20. August 2026: Der Förderbescheid wurde Anfang August übergeben.
Förderbescheid Energienutzungsplan

Anfang August hat Staatsminister Hubert Aiwanger (l.) den Förderbescheid für die Erstellung eines Energienutzungsplans (v.l.n.r.) an Landrat Christian Nerb, Peter-Michael Schmalz (Kreisrat) und Dr. Alexander Guhr (Klimaschutzmanagement Landkreis Kelheim) übergeben.

Eine zukunftsfähige, nachhaltige und klimaneutrale Energieversorgung im Landkreis Kelheim: Das ist das Ziel des Energienutzungsplans, den das Landratsamt ab sofort erstellen wird. Den Förderbescheid in Höhe von 133.000 Euro für das Projekt hat der Bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger, Anfang August offiziell übergeben.

„Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien wächst auch die Herausforderung, Stromerzeugung, Netze und Speicher sinnvoll aufeinander abzustimmen. Mit den Energienutzungsplänen unterstützen wir die bayerischen Kommunen bei der aktiven Gestaltung der Energiewende und Stärkung der regionalen Wertschöpfung. Der Landkreis Kelheim schafft mit dem Energienutzungsplan ein digitales Abbild der Bedarfe im Landkreis, indem unter anderem Daten zur Energieerzeugung, zum Verbrauch und zur kommunalen Wärmeplanung zusammengeführt werden. Dies erfolgt durch die zentrale Abstimmung von Landkreis, Kommunen, Versorgern und Netzbetreibern. Dadurch kann der Ausbau erneuerbarer Energien gezielt gesteuert, lokale Wertschöpfung gefördert und Engpässe im Stromnetz vermieden werden.“

Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

Im Jahr 2025 hatte der Umweltausschuss des Landkreises Kelheim beschlossen, einen Energienutzungsplan erstellen zu wollen. Initiator war hierbei Kreisrat Peter-Michael Schmalz.

„Der Energienutzungsplan ermöglicht es uns, die Energiewende aktiv zu gestalten und infolge die Wertschöpfung im Landkreis zu stärken. Vorgesehen ist zunächst, den Ist-Zustand der gesamten Energieinfrastruktur im Landkreis zu erfassen und auf deren Grundlage Maßnahmen für die künftige Energieversorgung zu erarbeiten.“

Dr. Alexander Guhr, Klimaschutzmanagement Landkreis Kelheim

Strategische Schwerpunkte des Energienutzungsplans stellen folgende Bereiche dar:

  • Einrichtung von saisonalen Energiespeichern:
    Um die schwankende Erzeugung aus erneuerbaren Energien auszugleichen und eine ganzjährige Versorgungssicherheit zu gewährleisten, sollen Potenziale für saisonale Energiespeicher identifiziert und bewertet werden.

  • Ermittlung neuer, bedarfsnotwendiger Einspeisepunkte:
    Es sollen notwendige neue Einspeisepunkte in das Mittel- und Höchstspannungsnetz identifiziert werden, um den Netzausbau effizient und vorausschauend zu planen.

  • Minimierung von Verbrennungsvorgängen:
    Ein übergeordnetes Ziel ist der soweit mögliche Verzicht auf Verbrennungsprozesse zur Energiegewinnung, etwa durch die fortschreitende Elektrifizierung des Wärmesektors.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit den Kommunen des Landkreises, den relevanten Energieversorgern und Netzbetreibern und weiteren lokalen Akteuren vorangetrieben.

Die Erstellung des Energienutzungsplans wird mit 70 Prozent vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert.

Der Landkreis Kelheim will einen Plan für Energie machen. Der Plan heißt: Energienutzungsplan.

Die Energie soll:

  • gut für die Umwelt sein
  • lange halten
  • genug für alle sein.

Das Landratsamt macht den Plan. Das Landratsamt bekommt dafür 133.000 Euro. Das Geld ist eine Förderung. Die Förderung ist von Hubert Aiwanger. Hubert Aiwanger ist der Bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Er hat das Geld Anfang August offiziell übergeben.

"Wir wollen mehr erneuerbare Energien. Erneuerbare Energien sind zum Beispiel:

    • Windenergie
    • Sonnenenergie.

Dafür brauchen wir:

    • Stromerzeugung
    • Netze
    • Speicher.

Die Sachen müssen gut zusammenpassen. Das ist schwierig. Deshalb gibt es jetzt Energienutzungspläne. Die Energienutzungspläne helfen den Städten in Bayern. Mit den Energienutzungsplänen können die Städte die Energiewende besser machen. Und die Städte können mehr Geld verdienen. Der Landkreis Kelheim hat einen Energienutzungsplan gemacht. Der Landkreis Kelheim hat dafür verschiedene Daten gesammelt. Zum Beispiel:

    • Wie viel Energie wird gemacht?
    • Wie viel Energie wird gebraucht?
    • Wie viel Wärme wird in der Stadt gebraucht?

Der Landkreis Kelheim hat mit verschiedenen Stellen gesprochen:

    • mit den Städten
    • mit den Versorgern
    • mit den Netzbetreibern.

So kann man besser planen: Wie kann man mehr erneuerbare Energien machen? Und wie kann man mehr Geld verdienen? Dann gibt es auch genug Strom für alle."

Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

Der Umweltausschuss vom Landkreis Kelheim will einen Energienutzungsplan machen. Das hat der Umweltausschuss im Jahr 2025 entschieden. Peter-Michael Schmalz hat die Idee für den Plan gehabt. Er ist Kreisrat.

"Der Energienutzungsplan ist ein Plan für die Energie. Mit dem Plan können wir die Energiewende machen. Die Energiewende ist ein Wechsel. Wir wollen andere Energie benutzen. Das soll gut für den Landkreis sein. Dafür müssen wir wissen: Wie ist die Situation mit der Energie im Landkreis? Dann können wir einen Plan machen."

Dr. Alexander Guhr, Klimaschutzmanagement Landkreis Kelheim

Der Energie-Nutzungs-Plan hat bestimmte Ziele.
Die wichtigsten Ziele sind aus diesen Bereichen:

  • Wir wollen Energie-Speicher für die Jahres-Zeiten bauen.
    Die erneuerbaren Energien liefern nicht immer gleich viel Energie.
    Aber es soll das ganze Jahr genug Energie geben.
    Dafür will man Energie-Speicher finden.
    Und man will die Energie-Speicher bewerten.

  • Wir finden neue Einspeisepunkte.
    Die Einspeisepunkte müssen notwendig sein. Es soll neue Einspeisepunkte geben. Die Einspeisepunkte sollen in das Mittel-Spannungs-Netz und Höchstspannungs-Netz gehen. Das heißt: Die Einspeisepunkte sollen in die Strom-Leitungen gehen. Dann kann man den Netz-Ausbau gut planen.

  • Es soll weniger Verbrennungen geben.
    Wir wollen keine Sachen mehr verbrennen. Durch das Verbrennen bekommt man Energie. Das soll nicht mehr so sein. Das ist unser Ziel. Dafür soll es mehr elektrische Heizungen geben.

An dem Projekt arbeiten verschiedene Stellen zusammen. Die Stellen sind:

  • die Städte und Gemeinden im Landkreis
  • die Energieversorger
  • die Netzbetreiber
  • weitere Personen und Firmen aus der Region.

Die Stadt will einen Energienutzungsplan machen? Dann bekommt die Stadt Geld vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Das Geld ist für 70 Prozent von dem Energienutzungsplan.

Diesen Text hat ein Computer in Leichte Sprache übertragen. Der Text ist nicht durch Menschen mit Behinderungen geprüft worden.