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Caritas-Krankenhaus St. Lukas: Strategische Partnerschaft soll einvernehmlich beendet werden

08. Juli 2026: Es handelt sich um eine gemeinsame Erklärung des Landkreises Kelheim und des Diözesan-Caritasverbandes Regensburg.

Der Landkreis Kelheim sowie der Caritasverband für die Diözese Regensburg werden ihre zuständigen Gremien mit dem Ziel befassen, die seit 2022 bestehende strategische Kooperation am Krankenhaus St. Lukas einvernehmlich zu beenden.

Es ist zwar in den letzten Jahren gemeinsam gelungen, trotz widriger Umstände die Klinik wirtschaftlich zu stabilisieren, aufgrund der politischen Rahmenvorgaben wird es jedoch nicht möglich sein, dies für die Zukunft zu gewährleisten.

Das ist das Ergebnis eines gemeinsamen Austauschs zwischen Vertretern beider Seiten in dieser Woche, der aufgrund der sich sehr dynamisch verändernden politischen Rahmenbedingungen im Bereich des Krankenhauswesens stattgefunden hat.

„Die Sicherung des Krankenhauses in Kelheim als Grund- und Regelversorger ist für mich oberstes Gebot, um unseren Bürgerinnen und Bürgern weiterhin eine verlässliche Gesundheitsversorgung anbieten zu können. Der Leistungsumfang der Klinik wird durch die vorgesehene Veränderung vollumfänglich im bisherigen Umfang erhalten, die Arbeitsplätze der Mitarbeiter bleiben weiterhin gesichert.“

Landrat Christian Nerb

„Es war uns immer wichtig, der Bevölkerung die bestmögliche Versorgung zu bieten und den Mitarbeitenden einen sicheren Arbeitsplatz. Gemeinsam mit dem Landkreis sind wir aufgrund veränderter politischer Rahmenbedingungen zu dem Schluss gekommen, den Vertrag im gemeinsamen Einverständnis zu lösen.“

Michael Weißmann, Diözesan-Caritasdirektor

Die zuständigen Gremien werden sich zeitnah hiermit befassen. Der Kreistag des Landkreises Kelheim, als eines der zuständigen Organe, wird in seiner Sitzung am 27. Juli über das weitere Vorgehen und den Fortgang der strategischen Partnerschaft beschließen.