Marke Landkreis Kelheim

Erstes Bauernhofkino im Landkreis Kelheim begeistert 50 Besucher

25. August 2026: Öko-Modellregion brachte das Kino direkt auf den Bauernhof.
Bauernhofkino

Sonja Rieger von der Öko-Modellregion Kelheim (3.v.l.) und Familie Stöckl mit Georg, Marianne und Lorenz Stöckl (4. bis 6.v.l.) luden zum Kinoabend ein. Auch der im Film porträtierte Michael Simml und seine Frau Agnes (beide links im Bild) waren persönlich vor Ort.

Kino einmal anders: Statt im Kinosaal trafen sich am Sonntagabend rund 50 Besucherinnen und Besucher auf dem Bio-Streuobsthof der Familie Stöckl in Rohr. Die Öko-Modellregion Kelheim hatte zum ersten Bauernhofkino dieser Art im Landkreis Kelheim eingeladen. Gezeigt wurde der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm „Der Bauer, der das Gras wachsen hört“ von Regisseur Bertram Verhaag. Als besonderer Gast war der im Film porträtierte Bio-Landwirt Michael Simml persönlich vor Ort. Es herrschte großer Andrang, denn die Besucherzahlen überstiegen die ursprünglichen Anmeldezahlen deutlich. Ganz wie im Kino: Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Die Veranstaltung startete mit einer Hofführung auf dem Streuobstbetrieb der Familie Stöckl. Georg Stöckl stellte zunächst seinen Betrieb vor und berichtete über die Entwicklung des Hofes hin zum ökologischen Landbau. Sein Sohn Lorenz erzählte zudem die Entstehungsgeschichte von seiner Idee zur inzwischen zweifach prämierten Bio-Streuobst-Schorle, deren Namen "Lilo" sich aus seinem Namen sowie dem seiner Frau Lisa zusammensetzt. Von dem Geschmack der mittlerweile drei verschiedenen Sorten durften sich die Gäste vor Ort gleich selbst überzeugen. Eine kleine Brotzeit rundete die passende Verpflegung ab.

Ein Blick in die Verarbeitung zeigt, wie das Obst schließlich zu Saft wird: In der hofeigenen Presse kann im Herbst auch mitgebrachtes Obst zu eigenem Saft verarbeitet werden. Im Verarbeitungsraum wird der Saft anschließend erhitzt und haltbar gemacht. Dort wird nicht nur Saft abgefüllt, sondern auch Obst zu Marmelade oder Mus eingemacht und des Weiteren in Trockenschränken zu Dörrobst getrocknet. Die Bio-Streuobstprodukte werden allesamt im eigenen Hofladen angeboten. Dieser ist aktuell noch im Obstlager untergebracht, der im Bau befindliche neue Hofladen wurde ebenfalls vorgestellt und soll noch in diesem Jahr eröffnet werden.

Nach der Hofführung versammelten sich die Besucher zur Filmvorführung. Der Dokumentarfilm „Der Bauer, der das Gras wachsen hört“ erzählt die Geschichte von Michael Simml, der bereits in den 1980er-Jahren im Bayerischen Wald auf ökologischen Landbau umstellte – zu einer Zeit, als Bio-Landwirtschaft noch keineswegs selbstverständlich war.

Dass Michael Simml und seine Frau selbst vor Ort waren, machte den Kinoabend zu etwas Besonderem. In seiner humorvollen Einführung erzählte er, wie es überhaupt zur Entstehung des Films gekommen war. Anfangs habe er wenig Interesse an einem Filmprojekt über seinen Betrieb gehabt. Nachdem er aber feststellen musste, wie wenig die damalige Politik mit der praktischen Landwirtschaft vertraut war, ließ er sich doch von Regisseur Bertram Verhaag zu den Dreharbeiten überzeugen. Der gesamte Film wurde innerhalb von nur acht Tagen gedreht.

Während des Films zeigte sich schnell, warum Simml als Protagonist so überzeugend wirkt: Mit seiner leidenschaftlichen und zugleich unterhaltsamen Art gelang es ihm auch in Rohr, die Gäste für seine Sicht auf Landwirtschaft zu begeistern. Im Mittelpunkt steht für ihn ganz klar der Organismus Boden, der als Zusammenspiel von Nährstoffen, Bodenlebewesen und Pflanzen den Erfolg einer nachhaltigen Landwirtschaft ausmacht. Im Anschluss an den Film stand Simml den Besuchern für Fragen zur Verfügung. Es wurde rege diskutiert, nachgefragt und von praktischen Erfahrungen aus der Landwirtschaft bis hin zur Umsetzung im eigenen Gemüsegarten gesprochen.

Die zahlreichen positiven Rückmeldungen noch während und unmittelbar nach der Veranstaltung bestätigten den gelungenen Abend. Das Bauernhofkino bot damit eine stimmige Mischung aus Film, Bio-Landwirtschaft und persönlichem Austausch.

Der Kinoabend wurde von der Öko-Modellregion Kelheim organisiert. Die Öko-Modellregion ist ein Projekt des Landkreises Kelheim und setzt sich dafür ein, ökologische Landwirtschaft und regionale Wertschöpfung im Landkreis sichtbar zu machen und weiterzuentwickeln. Mehr Infos finden Sie unter www.oekomodellregionen.bayern/landkreis-kelheim.

Am Sonntagabend gab es ein besonderes Kino.
Das Kino war auf einem Bauern-Hof.
Der Bauern-Hof ist von der Familie Stöckl in Rohr.
Der Bauern-Hof ist ein Bio-Streuobst-Hof.
Ein Bio-Streuobst-Hof ist ein Bauern-Hof.
Auf dem Bauern-Hof gibt es Obstbäume.
Die Bäume sind Bio.

Die Öko-Modellregion Kelheim hat das Kino organisiert.
Das war das erste Kino auf einem Bauern-Hof im Landkreis Kelheim.

Es waren ungefähr 50 Besucher und Besucherinnen da.
Es gab einen Dokumentarfilm zu sehen.
Der Dokumentarfilm heißt: Der Bauer, der das Gras wachsen hört.
Der Film hat schon viele Preise gewonnen.
Bertram Verhaag hat den Film gemacht.

Michael Simml war auch da.
Michael Simml ist ein Bio-Land-Wirt.
Er arbeitet also auf einem Bio-Bauern-Hof.
Und er kommt in dem Film vor.

Es waren mehr Besucher und Besucherinnen da als geplant.
Alle Plätze waren besetzt.

Die Veranstaltung begann mit einer Führung über den Hof von der Familie Stöckl.
Der Hof ist ein Streuobst-Betrieb.
Georg Stöckl stellte seinen Betrieb vor.
Er erzählte:
Der Hof ist jetzt ein ökologischer Landbau.
Das heißt:
Der Hof arbeitet umweltfreundlich.
Wie ist der Hof zu einem ökologischen Landbau geworden?
Das erklärte Georg Stöckl.

Lorenz Stöckl ist der Sohn von Georg Stöckl.
Lorenz Stöckl hat eine Idee gehabt.
Er hat eine Bio-Streuobst-Schorle gemacht.
Die Bio-Streuobst-Schorle hat schon 2 Preise gewonnen.
Die Bio-Streuobst-Schorle heißt: Lilo.
Lilo ist ein kurzer Name für Lorenz und seine Frau Lisa.

Es gibt die Bio-Streuobst-Schorle in 3 verschiedenen Geschmacks-Richtungen.
Die Gäste durften die Bio-Streuobst-Schorle probieren.

Außerdem gab es eine kleine Brot-Zeit.

Wie wird das Obst zu Saft?
Das kann man sich anschauen.
Der Saft wird in einer Presse gemacht.
Die Presse ist auf dem Hof.
Im Herbst kann man auch eigenes Obst mitbringen.
Dann kann man aus dem eigenen Obst Saft machen.

Der Saft wird heiß gemacht.
So hält der Saft länger.
Der Saft wird in Flaschen gefüllt.

Es gibt auch Marmelade und Apfelmus.
Dafür wird das Obst eingekocht.

Es gibt auch getrocknetes Obst.
Dafür wird das Obst in Trockenschränken getrocknet.

Alle Produkte sind Bio-Produkte.
Die Produkte kann man im Hof-Laden kaufen.
Der Hof-Laden ist im Moment noch im Obst-Lager.
Ein neuer Hof-Laden wird gerade gebaut.
Der neue Hof-Laden soll noch in diesem Jahr fertig werden.

Die Besucher haben sich den Hof angesehen.
Danach haben sie sich einen Film angesehen.
Der Film heißt: Der Bauer, der das Gras wachsen hört.
Der Film erzählt die Geschichte von Michael Simml.
Michael Simml hat in den 1980er-Jahren mit Bio-Landwirtschaft angefangen.
Er hat seine Arbeit umgestellt.
Das heißt:
Er hat seine Arbeit anders gemacht.
Das war im Bayerischen Wald.
Damals war Bio-Landwirtschaft noch nicht normal.

Michael Simml und seine Frau waren selbst vor Ort.
Deshalb war der Kino-Abend etwas Besonderes.
Michael Simml erzählte lustig:
Wie ist der Film entstanden?
Am Anfang wollte Michael Simml keinen Film über seinen Betrieb machen.
Aber dann hat er gemerkt:
Die Politiker kennen sich nicht mit Landwirtschaft aus.
Deshalb hat er den Film doch gemacht.
Der Regisseur Bertram Verhaag hat den Film gemacht.
Der ganze Film wurde in nur 8 Tagen gedreht.

Simml ist die Haupt-Person in dem Film.
Man sieht schnell:
Simml ist eine gute Haupt-Person.
Er ist leidenschaftlich und unterhaltsam.
Deshalb finden die Gäste seine Ideen zur Landwirtschaft toll.
Für Simml ist der Boden am wichtigsten.
Der Boden hat viele Nährstoffe.
Und im Boden leben viele Tiere und Pflanzen.
Deshalb muss man gut mit dem Boden arbeiten.
Dann kann man nachhaltig arbeiten.

Nach dem Film konnten die Besucher Fragen stellen.
Es gab viele Fragen.
Die Besucher haben über verschiedene Themen gesprochen.
Zum Beispiel:

  • über Erfahrungen aus der Landwirtschaft
  • über den eigenen Garten.

Viele Menschen fanden die Veranstaltung gut.
Sie sagten das noch während der Veranstaltung.
Und sie sagten das direkt nach der Veranstaltung.
Das Bauern-Hof-Kino war also ein schöner Abend.
Beim Bauern-Hof-Kino gab es:

  • einen Film
  • Infos über Bio-Landwirtschaft
  • Gespräche mit anderen Menschen.

Der Kinoabend wurde von der Öko-Modellregion Kelheim organisiert.
Die Öko-Modellregion ist ein Projekt vom Landkreis Kelheim.
Die Öko-Modellregion will zeigen:

  • So gibt es im Landkreis ökologische Landwirtschaft.
  • So gibt es im Landkreis regionale Wertschöpfung.

Und die Öko-Modellregion will diese Sachen besser machen.
Mehr Infos finden Sie unter: www.oekomodellregionen.bayern/landkreis-kelheim.

Diesen Text hat ein Computer in Leichte Sprache übertragen. Der Text ist nicht durch Menschen mit Behinderungen geprüft worden.