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Cannabis als Schmerzmittel – was kann die moderne Medizin leisten?

02. Oktober 2026: Der Vortrag am 7. Oktober bietet die Möglichkeit, sich aus erster Hand über die medizinischen Möglichkeiten und den tatsächlichen Stellenwert von Cannabis in der Schmerztherapie zu informieren.

Cannabis wird zunehmend auch als Arzneimittel wahrgenommen. Doch welche Rolle spielt Cannabis tatsächlich in der modernen Schmerztherapie? Bei welchen Patientinnen und Patienten kann eine Behandlung mit Cannabis oder Cannabinoiden infrage kommen? Und welche Chancen, aber auch welche Grenzen und Risiken sind damit verbunden?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich Dr. Markus Schmola, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin am Caritas-Krankenhaus St. Lukas, in seinem Vortrag „Stellenwert von Cannabis in der modernen Schmerztherapie“.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 7. Oktober, um 18 Uhr im Speisesaal des Krankenhauses statt. Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Gesundheit im Dialog“, die vom Caritas-Krankenhaus St. Lukas gemeinsam mit der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) Kelheim und der Gesundheitsregion Plus des Landkreises Kelheim organisiert wird. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.

Cannabis und daraus gewonnene Wirkstoffe werden bereits seit einigen Jahren auch zur Behandlung bestimmter Schmerzerkrankungen eingesetzt. Gleichzeitig ist die Therapie mit Cannabinoiden kein Allheilmittel und kommt nicht für jede Form von Schmerz infrage. Entscheidend sind unter anderem die Art und Ursache der Schmerzen, die bisherige Behandlung sowie die individuelle Situation der Patientinnen und Patienten.

Dr. Schmola erläutert in seinem Vortrag, welche Erkenntnisse die moderne Medizin zur Anwendung von Cannabis in der Schmerztherapie gewonnen hat. Dabei geht es um mögliche Einsatzgebiete, die zu erwartende Wirkung sowie Nebenwirkungen und Grenzen der Behandlung.
Ziel ist es, das Thema medizinisch fundiert und verständlich einzuordnen und auch verbreitete Vorstellungen und Erwartungen rund um Cannabis als Arzneimittel zu beleuchten.

Eingeladen sind alle Interessierten. Im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit Dr. Schmola ins Gespräch zu kommen.