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Verendete Tauben: Paramyxovirus im Landkreis Kelheim nachgewiesen

27. Oktober 2026: Die betroffenen Tiere wurden in Langquaid gefunden.

Das Veterinäramt Kelheim informiert, dass in Langquaid das Paramyxovirus bei zwei toten Tauben (Newcastle-Krankheit) nachgewiesen worden ist.

Vorangegangen waren mehrere Meldungen von Bürgern über kranke und verendete Tauben im Bereich des Marktplatzes und der Feuerwehr. Das Veterinäramt Kelheim hat daraufhin mehrere dieser Tauben zur Untersuchung in die Pathologie des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Oberschleißheim gebracht. Dort wurde in der virologischen Untersuchung das Paramyxovirus bei zwei Tieren nachgewiesen. Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) bestätigte den Nachweis am Montag (26.10.).

Das Veterinäramt Kelheim geht davon aus, dass die Virusinfektion die Todesursache der wildlebenden Tauben war.

Das Paramyxovirus wird von Taube zu Taube leicht übertragen und ist europaweit verbreitet. Im Vordergrund der Erkrankung stehen Störungen des Zentralen Nervensystems. Die Erkrankung kommt bei allen Rasse-, Stadt- und Wildtauben vor und ist in der Regel nicht heilbar.

Haltern von Geflügel wird geraten, den Kontakt ihrer Tiere mit Tauben zu unterbinden, da das Paramyxovirus der Tauben auf Hühner und Puten übertragen werden kann. Biosicherheitsmaßnahmen sind einzuhalten (FLI-Merkblatt „Schutzmaßnahmen gegen die Geflügelpest in Kleinhaltungen“). Insbesondere sollten Wildvögel wie Tauben oder Krähen keinen Zugang zu Futter haben. Da das Paramyxovirus der Tauben mit dem Virus der Newcastle-Krankheit der Hühner und Puten verwandt ist, wird auch auf die bestehende Impfpflicht gegen die Newcastle-Krankheit bei Hühnern und Puten hingewiesen. Diese Impfung schützt auch vor dem Paramyxovirus.

Taubenhaltern wird die Impfung gegen die Paramyxovirose zum Schutz ihrer Tiere empfohlen, eine Impfpflicht wie bei Hühnern und Puten besteht hier jedoch nicht.

Bei Kontakt mit toten Tauben sollten die allgemeinen Hygieneregeln beachtet werden (z.B. das Tragen von Handschuhen, Händewaschen), da das Virus auch auf den Menschen übertragbar ist und leichte Grippesymptome oder eine Bindehautentzündung verursachen kann.

Da im Bereich des Kirchturmes in Langquaid nach wie vor kranke und tote Tiere gesichtet wurden, wurden am heutigen Dienstag (27.10.) erneut Tauben zur Abklärung nach Oberschleißheim gebracht.

In diesem Zusammenhang werden alle Geflügelhalter außerdem gebeten, ihre Geflügelhaltung (egal ob gewerblich oder Hobbyhaltung) wie vorgeschrieben dem Veterinäramt Kelheim zu melden. Die Kenntnis jeder Haltung ist für die Abarbeitung von Tierseuchenfällen unabdingbar.

Weitere Information zur Newcastle-Krankheit stehen auf der Homepage des LGL zur Verfügung.

Das Veterinär-Amt Kelheim sagt:
In Langquaid sind 2 Tauben tot.
Die Tauben hatten eine Krankheit.
Die Krankheit heißt: Paramyxovirus.
Ein anderer Name ist: Newcastlekrankheit.

Die Bürger haben dem Veterinäramt Kelheim mehrere Meldungen gemacht.
Die Meldungen waren über kranke und tote Tauben.
Die Tauben waren im Bereich vom Marktplatz und der Feuerwehr.
Das Veterinäramt Kelheim hat daraufhin mehrere von diesen Tauben untersucht.
Dafür hat das Veterinäramt Kelheim die Tauben in die Pathologie gebracht.
Die Pathologie ist vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.
Die kurze Form ist: LGL.
Das LGL ist in Oberschleißheim.
Dort hat man die Tauben virologisch untersucht.
Das heißt:
Man hat die Tauben auf Viren untersucht.
Dabei hat man bei 2 Tieren das Paramyxovirus gefunden.
Das Friedrichlöfflerinstitut hat das am Montag bestätigt.
Das war der 26.10.

Das Veterinäramt Kelheim sagt:
Die Tauben haben in der Natur gelebt.
Die Tauben sind tot.
Woran sind die Tauben gestorben?
Das Veterinäramt Kelheim glaubt:
Die Tauben hatten eine Virus-Infektion.
Deshalb sind die Tauben gestorben.

Das Paramyxovirus ist eine Krankheit.
Die Krankheit kommt bei allen Tauben vor.
Zum Beispiel:

  • bei Rassetauben
  • bei Stadttauben
  • bei Wildtauben.

Eine Taube hat die Krankheit?
Dann bekommt eine andere Taube die Krankheit auch sehr leicht.
Die Krankheit gibt es in ganz Europa.
Bei der Krankheit funktioniert das Gehirn von der Taube nicht mehr richtig.
Die Taube kann von der Krankheit nicht wieder gesund werden.

Sie haben Hühner oder Puten?
Dann müssen Sie aufpassen.
Ihre Tiere dürfen keinen Kontakt mit Tauben haben.
Denn die Tauben können das Paramyxovirus haben.
Das Paramyxovirus ist eine Krankheit.
Die Krankheit ist sehr gefährlich für Hühner und Puten.

Sie müssen sich an bestimmte Regeln halten.
Die Regeln stehen in einem Info-Blatt vom FLI.
Das Info-Blatt heißt: Schutz-Maßnahmen gegen die Geflügel-Pest in Kleinhaltungen.

Zum Beispiel:
Tauben und Krähen dürfen nicht an das Futter von Ihren Tieren kommen.

Das Paramyxovirus ist ähnlich wie eine andere Krankheit.
Die andere Krankheit heißt: Newcastlekrankheit.
Die Newcastlekrankheit ist auch sehr gefährlich für Hühner und Puten.

Deshalb gibt es eine Impf-Pflicht gegen die Newcastlekrankheit für Hühner und Puten.
Das heißt:
Hühner und Puten müssen gegen die Newcastlekrankheit geimpft werden.
Die Impfung hilft auch gegen das Paramyxovirus.

Sie haben Tauben?
Dann sollten Sie Ihre Tauben gegen Paramyxovirose impfen lassen.
Die Impfung schützt die Tauben.
Aber es gibt keine Impf-Pflicht.
Das heißt:
Sie müssen die Impfung nicht machen.
Bei Hühnern und Puten gibt es eine Impf-Pflicht.

Sie haben Kontakt mit einer toten Taube?
Dann müssen Sie auf Ihre Gesundheit aufpassen.
Sie sollten Handschuhe tragen.
Und Sie sollten sich die Hände waschen.
Vielleicht hat die Taube das Virus.
Menschen können das Virus auch bekommen.
Dann haben die Menschen vielleicht eine Erkältung.
Oder die Menschen bekommen eine Bindehautentzündung.

In Langquaid gibt es einen Kirchturm.
Dort sind immer noch kranke und tote Tiere.
Deshalb hat man heute wieder Tauben nach Oberschleißheim gebracht.
Heute ist Dienstag, der 27.10.

Sie halten Geflügel?
Geflügel sind zum Beispiel:

  • Hühner
  • Gänse
  • Enten.

Dann müssen Sie das dem Veterinäramt Kelheim sagen.
Das gilt für alle Geflügelhalter.
Zum Beispiel:

  • wenn Sie das beruflich machen
  • wenn Sie das als Hobby machen.

Das Veterinäramt muss von jedem Geflügel wissen.
Nur so kann das Veterinäramt bei einer Tierseuche helfen.

Mehr Infos zur Newcastlekrankheit gibt es auf der Internetseite vom LGL.

Diesen Text hat ein Computer in Leichte Sprache übertragen. Der Text ist nicht durch Menschen mit Behinderungen geprüft worden.