Marke Landkreis Kelheim

Inklusion gemeinsam gestalten

26. Oktober 2026: Über 60 Engagierte entwickeln Zukunftsperspektiven für den Landkreis Kelheim.
Runder Tisch Inklusion

v.r.n.l. Landrat Christian Nerb mit Heike Huber (Behindertenbeauftragte des Landkreises) sowie Dorothee Raspel und Christina Krahe von der Wirkungsschmiede beim Runden Tisch Inklusion am 15. Oktober 2026.

Runder Tisch Inklusion setzt Impulse für die weitere Zusammenarbeit – 20 Personen erklären sich zur aktiven Mitarbeit in Arbeitsgruppen bereit

Wie kann Inklusion im Landkreis Kelheim künftig noch wirksamer gestaltet werden? Welche Strukturen braucht es, damit aus guten Ideen konkrete Verbesserungen für die Menschen vor Ort entstehen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich über 60 Teilnehmende beim Runden Tisch Inklusion im Landratsamt Kelheim. Menschen mit Behinderungen sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Kommunen, sozialen Einrichtungen, Verbänden und weiteren gesellschaftlichen Bereichen kamen zusammen, um gemeinsam die Weichen für die zukünftige Inklusionsarbeit zu stellen.

Landrat Christian Nerb begrüßte die Teilnehmenden und dankte ihnen für ihr Engagement. Er betonte, dass Inklusion eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei, die nur im Zusammenwirken vieler unterschiedlicher Akteure gelingen könne. Der Landkreis verfüge bereits über engagierte Menschen und gewachsene Netzwerke. Nun gehe es darum, diese Stärken zu nutzen, Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen und die gemeinsame Umsetzung stärker in den Mittelpunkt zu rücken.

Von der Analyse zur gemeinsamen Umsetzung

Grundlage des Workshops war eine externe Analyse der bestehenden Strukturen der Inklusionsarbeit im Landkreis Kelheim. Sowohl die Analyse als auch die Moderation des Runden Tisches wurden durch das Förderprogramm „Zukunftsraum Demografie“ gefördert. Mit der Durchführung war die Wirkungsschmiede beauftragt. Dorothee Raspel von der Wirkungsschmiede stellte gemeinsam mit der Behindertenbeauftragten des Landkreises, Heike Huber, die zentralen Ergebnisse und Handlungsempfehlungen vor.

Die Analyse zeigt: Der Landkreis Kelheim verfügt über eine gute Basis für die weitere Entwicklung. Gleichzeitig besteht Potenzial, die Zusammenarbeit verbindlicher zu gestalten, Städte und Gemeinden stärker einzubinden und das bestehende Netzwerk von einer Austauschplattform zu einer gemeinsamen Umsetzungsstruktur weiterzuentwickeln.

Vier Themenfelder für die Zukunft

Im anschließenden Workshop arbeiteten die Teilnehmenden in vier Gruppen an konkreten Perspektiven für die kommenden Jahre:

  • Kommunale Inklusion stärken: Wie können Menschen mit Behinderungen stärker beteiligt, kommunale Ansprechpersonen etabliert und Inklusion in den Städten und Gemeinden verankert werden?
  • Netzwerk neu ausrichten: Wie lassen sich Informationen besser austauschen, Zuständigkeiten klären und gemeinsame Projekte verbindlich umsetzen?
  • Aktionsplan Inklusion 2030: Welche Zukunftsthemen sollen stärker berücksichtigt werden? Im Mittelpunkt standen unter anderem inklusive Bildung, Mobilität, Beratung, Wohnen, verständliche Kommunikation und psychische Gesundheit.
  • Fördermittel und Ressourcen: Wie können Förderprogramme besser erschlossen, Kooperationen gestärkt und gemeinsame Projekte langfristig finanziert werden?

Die Arbeitsgruppen entwickelten zahlreiche Vorschläge, die anschließend von allen Teilnehmenden gemeinsam priorisiert wurden. Besonders deutlich wurde der Wunsch, noch mehr Menschen mit Behinderungen in Entscheidungen einzubeziehen, bestehende Angebote zu vernetzen und konkrete Verbesserungen im Alltag anzustoßen.

20 Personen übernehmen Verantwortung

Ein wichtiges Ergebnis des Abends war die Bereitschaft, über den Workshop hinaus gemeinsam weiterzuarbeiten: 20 Teilnehmende erklärten sich bereit, sich weiterhin aktiv in den vier thematischen Arbeitsgruppen zu engagieren.

In den kommenden sechs Monaten sollen die priorisierten Themen konkretisiert, erste Maßnahmen entwickelt und Möglichkeiten zur Umsetzung geprüft werden. Damit soll aus dem gemeinsamen Austausch eine kontinuierliche und ergebnisorientierte Zusammenarbeit entstehen.

Heike Huber wird auf die Interessierten zugehen und die nächsten Schritte zur Zusammenarbeit koordinieren. Interessierte, die sich aktiv beteiligen möchten, können sich gerne an Heike Huber unter behindertenbeauftragte@landkreis-kelheim.de wenden.

Der nächste Runde Tisch Inklusion ist im April 2027 geplant. Dort sollen die Arbeitsgruppen über ihre Fortschritte und Ergebnisse berichten. Das Ziel bleibt, Inklusion nicht als Aufgabe Einzelner zu verstehen, sondern als gemeinsamen Gestaltungsauftrag für den gesamten Landkreis – damit Teilhabe für alle Menschen zunehmend selbstverständlich wird.

Der Runde Tisch Inklusion hat neue Ideen für die Zusammenarbeit gebracht.
20 Personen wollen in Arbeitsgruppen mitmachen.

Wie kann Inklusion im Landkreis Kelheim besser werden?
Und wie kann man gute Ideen für die Menschen vor Ort umsetzen?
Darüber haben mehr als 60 Menschen gesprochen.
Sie haben sich im Landrats-Amt Kelheim getroffen.
Das Treffen hieß: Runder Tisch Inklusion.
Bei dem Treffen waren:

  • Menschen mit Behinderungen
  • Politiker und Politikerinnen
  • Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von der Verwaltung
  • Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von sozialen Einrichtungen
  • Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Vereinen
  • andere Menschen aus der Gesellschaft.

Sie alle wollen zusammen an der Inklusion arbeiten.

Christian Nerb ist Landrat.
Er sagte den Teilnehmern und Teilnehmerinnen:
Herzlich willkommen.
Und er sagte:
Danke, dass Sie mitmachen.
Inklusion ist eine Aufgabe für alle Menschen in der Gesellschaft.
Viele verschiedene Menschen müssen zusammen arbeiten.
Dann kann Inklusion gelingen.
Im Landkreis gibt es schon engagierte Menschen.
Und es gibt Netzwerke.
Jetzt müssen wir diese Stärken nutzen.
Viele Menschen sollen Verantwortung übernehmen.
Und wir sollen uns mehr auf die gemeinsame Umsetzung konzentrieren.

Von der Analyse zur gemeinsamen Umsetzung

Jemand hat die Inklusions-Arbeit im Landkreis Kelheim untersucht.
Wie ist die Inklusions-Arbeit aufgebaut?
Das hat jemand untersucht.
Das war die Grundlage für den Workshop.
Der Workshop wurde von einem Förder-Programm bezahlt.
Das Förder-Programm heißt: Zukunfts-Raum Demografie.
Die Wirkungsschmiede hat den Workshop gemacht.
Dorothee Raspel arbeitet bei der Wirkungsschmiede.
Sie hat die wichtigsten Ergebnisse vorgestellt.
Und sie hat gesagt:
Das kann man jetzt machen.
Heike Huber hat dabei geholfen.
Heike Huber ist die Behindertenbeauftragte vom Landkreis.

Die Analyse zeigt:
Der Landkreis Kelheim hat eine gute Basis für die weitere Entwicklung.
Aber man kann auch noch besser zusammenarbeiten.
Die Städte und Gemeinden können mehr mitmachen.
Und das Netzwerk kann sich ändern.
Man kann sich nicht nur austauschen.
Man kann auch zusammen etwas machen.

Vier Themen für die Zukunft

Danach gab es einen Workshop.
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen arbeiteten in 4 Gruppen.
Sie überlegten:
Was wollen wir in den nächsten Jahren machen?

  • Inklusion in den Städten und Gemeinden besser machen.
    Wie können Menschen mit Behinderungen mehr mitmachen?
    Wie kann es Ansprech-Personen für Inklusion in den Städten und Gemeinden geben?
    Wie kann Inklusion in den Städten und Gemeinden besser werden?
  • Das Netzwerk neu machen.
    Wie kann man Infos besser teilen?
    Wer ist für was zuständig?
    Und wie kann man Projekte zusammen machen?
  • Aktionsplan Inklusion 2030.
    Welche Themen sind wichtig für die Zukunft?
    Es ging zum Beispiel um:
    inklusive Bildung
    Mobilität
    Beratung
    Wohnen
    verständliche Kommunikation
    psychische Gesundheit.
  • Fördermittel und Ressourcen.
    Wie kann man Förderprogramme besser finden?
    Wie kann man besser zusammen arbeiten?
    Und wie kann man Projekte zusammen machen und Geld dafür bekommen?

Die Arbeitsgruppen haben viele Vorschläge gemacht.
Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben dann zusammen entschieden:
Welche Vorschläge sind am wichtigsten?
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen wollen:

  • mehr Menschen mit Behinderungen sollen bei Entscheidungen mitmachen
  • die Angebote sollen besser zusammenarbeiten
  • das Leben von Menschen mit Behinderungen soll besser werden.

20 Personen übernehmen Verantwortung

Ein wichtiges Ergebnis von dem Abend war:
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen wollen weiter zusammen arbeiten.
20 Teilnehmer und Teilnehmerinnen wollen in 4 Arbeitsgruppen mitmachen.
Jede Arbeits-Gruppe hat ein bestimmtes Thema.

In den nächsten 6 Monaten sollen wir die wichtigen Themen genauer anschauen.
Und wir sollen erste Schritte planen.
Dafür müssen wir prüfen:
Was können wir machen?
So können wir zusammen reden.
Und wir können gut zusammen arbeiten.

Sie wollen mitmachen?
Dann können Sie Heike Huber eine E-Mail schreiben.
Die E-Mail-Adresse ist:
behindertenbeauftragte@landkreis-kelheim.de Heike Huber wird mit Ihnen in Kontakt kommen.
Und Heike Huber wird die nächsten Schritte planen.

Der nächste Runde Tisch Inklusion ist im April 2027.
Die Arbeitsgruppen sollen dann berichten:

  • Was haben sie schon geschafft?
  • Was haben sie erreicht?

Inklusion ist nicht die Aufgabe von einzelnen Menschen.
Inklusion ist die Aufgabe von allen Menschen im Landkreis.
Alle Menschen sollen in der Gesellschaft mitmachen können.
Das soll normal sein.

Diesen Text hat ein Computer in Leichte Sprache übertragen. Der Text ist nicht durch Menschen mit Behinderungen geprüft worden.