Marke Landkreis Kelheim

Grundwasser schützen, Bio-Landwirtschaft stärken

24. Juli 2026: Öko-Modellregionen erhalten Förderbescheide.
Förderbescheidübergabe Trinkwasserschutz ÖMR

Förderstart für das neue Projekt: Franz Herrler (TWS Oberpfälzer Jura) sowie die Öko-Modellregionen Kelheim, Neumarkt, Regensburg und Amberg-Sulzbach nahmen die Förderbescheide von Amtsleiter Kurt Hillinger (ALE) entgegen.

Mit einem offiziellen Förderbescheid ist am 22. Juli im Trinkwasserschutzgebiet Beratzhausen der öffentliche Startschuss für ein neues außergewöhnliches Projekt zum Schutz von Grund- und Trinkwasser durch Öko-Landbau gefallen. An der Veranstaltung nahmen rund 40 Personen teil. Amtsleiter Kurt Hillinger vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz (ALE) übergab die Förderzusage in Höhe von knapp 90.000 Euro an Franz Herrler, den 1. Vorsitzenden des Trinkwasserschutz Oberpfälzer Jura (TWS). Der Förderzeitraum läuft vom 1. Januar 2026 bis zum 20. September 2027.

Der TWS Oberpfälzer Jura kooperiert mit den Öko-Modellregionen Stadt und Landkreis Regensburg, Amberg-Sulzbach und Stadt Amberg, Landkreis Kelheim sowie Neumarkt i.d.OPf.

Das Projekt „Entwicklung von regionalen Bio-Wertschöpfungsketten für Druschfrüchte für den präventiven Grund- und Trinkwasserschutz im Oberpfälzer Jura“ verfolgt die gleichen Ziele wie die ÖMR: die Produktion und Vermarktung heimischer Bio-Lebensmittel voranzubringen und die regionale Identität bewusst zu machen. Mit der Förderung über „Außergewöhnliche Projekte“ setzt das Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung, Forsten und Tourismus ein klares Zeichen für den ökologischen Landbau und die regionale Entwicklung. Denn seit 2021 können die bayerischen Öko-Modellregionen die Begleitung außergewöhnlicher Projekte und Ideen, die die ökologische Landwirtschaft stärken und weiterentwickeln, mit bis zu 50 Prozent bezuschusst bekommen. Den restlichen Anteil tragen die Projektträger selbst. Damit soll in der Region Oberpfälzer Jura mit knapp 180.000 Euro der präventive Trinkwasserschutz durch den Öko-Landbau gestärkt werden. Treibende Kraft soll dabei der Aufbau neuer Absatzmöglichkeiten für Bio-Druschfrüchte sein.

Über 400.000 Wasserkunden profitieren davon und können ihrerseits die Reinheit ihres Trinkwassers durch den Kauf heimischer Bio-Produkte unterstützen. Eine besondere Rolle spielt die biologische Landbewirtschaftung. Sie weist tendenziell eine höhere Wasserhaltefähigkeit und höhere Infiltrationsraten auf. Dadurch kann mehr Wasser im Boden gespeichert werden und versickern, was die Grundwasserneubildung unterstützt. Gleichzeitig leistet sie aktiven Hochwasserschutz, weil Böden Niederschläge besser aufnehmen können. Ebenso bietet der im Ökolandbau verankerte vollständige Verzicht auf Herbizide beste Voraussetzungen für einen nachhaltigen Schutz der Grundwasservorkommen. Dadurch leistet die Arbeit der Bio-Landwirtinnen und Landwirte einen wichtigen Beitrag zum Gemeinwohl und soll durch das Projekt gezielt unterstützt und gewürdigt werden.

Ein weiterer Baustein ist eine Befragung der umstellungsinteressierten Betriebe. Sie soll zeigen, welche Herausforderungen, Unsicherheiten und Unterstützungsbedarfe es rund um Trinkwasserschutz, regionale Wertschöpfung und landwirtschaftliche Praxis gibt. So können die weiteren Maßnahmen gezielt an den Bedürfnissen der Landwirtschaft ausgerichtet werden.

Damit verbindet das Projekt ökologische Verantwortung mit regionaler Entwicklung und dem Blick auf kommende Generationen. Trinkwasserschutz betrifft alle Menschen, sichert eine zentrale Lebensgrundlage und soll mehr Bewusstsein für regionale Öko-Landwirtschaft und Öko-Lebensmittel schaffen.

Die Förderung soll den Dialog zwischen Landwirtschaft, Wasserschutz, Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie weiteren Partnern vertiefen und konkrete Schritte in der Region voranbringen.

Am 22. Juli hat ein Projekt angefangen.
Das Projekt ist im Trinkwasser-Schutz-Gebiet Beratzhausen.
Das Projekt ist für den Schutz von Grundwasser und Trinkwasser.
Das Projekt ist für Öko-Landbau.
Öko-Landbau heißt:
Die Landwirtschaft soll gut für die Natur sein.
Das Projekt ist besonders.
Bei dem Start von dem Projekt waren 40 Personen dabei.

Kurt Hillinger leitet das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz.
Die kurze Form ist: ALE.
Kurt Hillinger hat einen Förderbescheid gegeben.
Der Förderbescheid ist eine Zusage für Geld.
Das Geld ist für das Projekt.
Das Geld ist fast 90.000 Euro.
Franz Herrler hat den Förderbescheid bekommen.
Franz Herrler ist der 1. Vor-Sitzende vom Trinkwasser-Schutz Oberpfälzer Jura.
Die kurze Form ist: TWS.

Das Projekt bekommt das Geld vom 1. Januar 2026 bis zum 20. September 2027.

Der TWS Oberpfälzer Jura arbeitet mit verschiedenen Öko-Modellregionen zusammen.
Die Öko-Modellregionen sind:

  • Stadt und Landkreis Regensburg
  • Amberg-Sulzbach und Stadt Amberg
  • Landkreis Kelheim
  • Neumarkt i.d.OPf.

Es gibt ein Projekt.
Das Projekt heißt: Entwicklung von regionalen Bio-Wert-Schöpfungs-Ketten für Druschfrüchte für den präventiven Grund- und Trinkwasser-Schutz im Oberpfälzer Jura.
Das Projekt hat die gleichen Ziele wie die ÖMR.
Die Ziele sind:

  • mehr Bio-Lebensmittel aus der Region herstellen
  • mehr Bio-Lebensmittel aus der Region verkaufen

Die Menschen sollen wissen:
Wir kommen aus dieser Region.
Das Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung, Forsten und Tourismus hilft dem Projekt.
Das Ministerium hilft auch anderen Projekten.
Die Projekte sind außergewöhnlich.
Das heißt:
Die Projekte sind besonders.
Die Projekte helfen der ökologischen Landwirtschaft.
Und die Projekte helfen der Region.

Seit 2021 können die bayerischen Öko-Modellregionen Geld bekommen.
Sie können bis zu 50 Prozent von den Kosten bekommen.
Den Rest müssen sie selbst bezahlen.

In der Region Oberpfälzer Jura soll es mehr ökologischen Landbau geben.
Dafür gibt es 180.000 Euro.
Der ökologische Landbau soll das Trinkwasser schützen.

Es soll neue Absatz-Möglichkeiten für Bio-Druschfrüchte geben.
Absatz-Möglichkeiten heißt:
Man kann etwas verkaufen.

Mehr als 400.000 Menschen bekommen Wasser von den Wasserwerken.
Die Menschen können ihr Wasser sauber halten.
Dafür können sie Bio-Produkte aus der Region kaufen.
Das ist gut für die Landwirtschaft.
Die Landwirtschaft kann dann mehr Bio-Produkte herstellen.
Das ist gut für das Wasser.
Denn die Landwirtschaft braucht dann weniger Chemie.
Und die Landwirtschaft kann mehr Wasser speichern.
Das Wasser geht dann in den Boden.
So gibt es mehr Grundwasser.
Und es gibt weniger Hochwasser.
Denn der Boden kann mehr Regen aufnehmen.

In der Bio-Landwirtschaft benutzt man keine Herbizide.
Herbizide sind Chemikalien gegen Unkraut.
Herbizide sind schlecht für das Grundwasser.

Die Bio-Landwirtschaft ist also gut für das Grundwasser.
Und die Bio-Landwirtschaft ist gut für alle Menschen in der Region.

Deshalb will das Projekt die Bio-Landwirtschaft unterstützen.

Ein weiterer Teil ist eine Befragung von den interessierten Betrieben.
Die Betriebe wollen umstellen?
Dann können sie bei der Befragung mitmachen.
Die Befragung soll zeigen:

Was sind die Probleme?
Was sind die Unsicherheiten?
Wobei brauchen die Betriebe Hilfe?
Dabei geht es um verschiedene Themen.
Zum Beispiel:

  • Trinkwasser-Schutz
  • regionale Wert-Schöpfung
  • landwirtschaftliche Praxis.

So kann man die nächsten Schritte besser planen.
Und man kann den Betrieben besser helfen.

Das Projekt verbindet verschiedene Sachen.
Zum Beispiel:

  • ökologische Verantwortung
  • regionale Entwicklung
  • die nächsten Generationen.

Trinkwasser ist wichtig für alle Menschen.
Trinkwasser ist eine wichtige Lebensgrundlage.
Deshalb soll man das Trinkwasser schützen.
Das Projekt soll den Menschen zeigen:
Es gibt regionale Öko-Landwirtschaft.
Und es gibt regionale Öko-Lebensmittel.

Die Förderung soll verschiedene Bereiche zusammenbringen.
Die Bereiche sind:

  • Landwirtschaft
  • Wasser-Schutz
  • Verbraucher und Verbraucherinnen
  • weitere Partner.

Die Bereiche sollen zusammen über Probleme reden.
Und sie sollen zusammen Lösungen für die Region finden.

Diesen Text hat ein Computer in Leichte Sprache übertragen. Der Text ist nicht durch Menschen mit Behinderungen geprüft worden.