Marke Landkreis Kelheim

Gemeinsam gegen häusliche Gewalt

03. November 2026: Die Gleichstellungsstelle lädt zu einer öffentlichen Veranstaltung ins Landratsamt ein.

Der Schutz vor häuslicher Gewalt braucht eine starke Gemeinschaft und ein geschärftes öffentliches Bewusstsein. Vor diesem Hintergrund lädt der Runde Tisch „Häusliche Gewalt Kelheim“ am Freitag, 27.11.2026, von 9 bis 12 Uhr zu einer öffentlichen Fach- und Austauschveranstaltung in den Großen Sitzungssaal des Landratsamtes Kelheim ein.

Seit 2024 setzt sich im Landkreis Kelheim ein Gremium mit dem Thema Häusliche Gewalt auseinander. Vertreterinnen und Vertreter aus Justiz, Polizei, Behörden, dem Hilfesystem und der Opferverbände sowie den Frauenverbänden treffen sich zweimal im Jahr in geschlossener Runde, um über die aktuellen Themen, die Hilfestruktur und auch die Möglichkeiten der Weiterentwicklung im Landkreis zu sprechen. Indem sich das interdisziplinäre Netzwerk für die Öffentlichkeit öffnet, erfüllt das 30-köpfige Landkreis-Gremium seine selbst auferlegte „Kelheimer Erklärung“. Im Zentrum der Debatte stehen dabei die drängenden Herausforderungen im Kinderschutz und die Weichenstellungen durch das Gewalthilfegesetz.

Nach einem Grußwort des Stellvertretenden Landrats Manfred Jackermeier wird der Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Christian Gabler, mit einem Kurzimpuls zur aktuellen Situation des Hilfesystems und den Auswirkungen des Gewalthilfegesetzes den Anfang machen. Für den Fachvortrag konnte eine renommierte Expertin gewonnen werden: Familienrichterin Ulrike Sachenbacher, die seit 2022 vom ehemaligen Justizminister Georg Eisenreich als „Kompetenzpartnerin Kinderschutz“ für den Oberlandesgerichtsbezirk München eingesetzt ist. In ihrem Beitrag wird sie auf den „Kinder- und Opferschutz“ im Kontext des neuen Gewalthilfegesetzes eingehen. Ihr Ansatz fokussiert sich auf schnelle, interdisziplinäre Entscheidungen zum Wohle betroffener Kinder.

„Die Kelheimer Erklärung ist ein Fundament. Jetzt geht es darum, die dort verankerte Bewusstseinsbildung in die Breite zu tragen. Häusliche Gewalt darf kein Tabuthema hinter verschlossenen Türen sein. Der Besuch von Ulrike Sachenbacher bietet eine gute Gelegenheit, hochkarätige Expertise nach Kelheim zu holen und Justiz, Behörden sowie Bürgerinnen und Bürger an einen Tisch zu bringen.“

Landrat Christian Nerb

Der Runde Tisch wurde auf Initiative der Gleichstellungsstelle ins Leben gerufen. Er vernetzt zweimal jährlich Schlüsselakteure, um Hilfsketten im Landkreis schneller und effektiver zu verknüpfen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und öffentlich. Da die Plätze begrenzt sind, erfolgt die Vergabe nach dem Eingang der Anmeldungen (Windhundverfahren). Bürgerinnen und Bürger werden ausdrücklich um eine vorherige schriftliche Anmeldung per E-Mail an christian.gabler@landkreis-kelheim.de gebeten.

Menschen sollen in ihrem Zuhause sicher sein.
Dafür müssen alle zusammen arbeiten.
Und alle müssen wissen: Häusliche Gewalt gibt es.
Deshalb gibt es eine Gruppe in Kelheim.
Die Gruppe heißt: Runder Tisch
Häusliche Gewalt Kelheim.
Die Gruppe macht eine Veranstaltung.
Die Veranstaltung ist am Freitag, den 27.11.2026 von 9 bis 12 Uhr.
Die Veranstaltung ist im Landratsamt Kelheim.
Dort ist die Veranstaltung im Großen Sitzungssaal.
Bei der Veranstaltung kann man Infos bekommen und reden.

Im Landkreis Kelheim gibt es seit 2024 eine Arbeits-Gruppe.
Die Arbeits-Gruppe kümmert sich um das Thema Häusliche Gewalt.
In der Arbeits-Gruppe sind Vertreter und Vertreterinnen von:

  • Justiz
  • Polizei
  • Behörden
  • Hilfesystem
  • Opfer-Verbänden
  • Frauen-Verbänden.

Die Arbeits-Gruppe trifft sich zweimal im Jahr.
Die Arbeits-Gruppe spricht über:

  • aktuelle Themen
  • die Hilfe-Struktur
  • die Weiterentwicklung im Landkreis.

Die Arbeits-Gruppe ist ein Netzwerk.
Das Netzwerk ist interdisziplinär.
Das heißt:
In dem Netzwerk sind Fachleute aus verschiedenen Bereichen.
Das Netzwerk öffnet sich für die Öffentlichkeit.
Das steht in der Kelheimer Erklärung.
Das ist ein Text von der Arbeits-Gruppe.

Die Arbeits-Gruppe spricht über den Kinder-Schutz.
Und die Arbeits-Gruppe spricht über das Gewalthilfegesetz.

Manfred Jackermeier ist der Stellvertreter vom Landrat.
Das heißt:
Er hilft dem Landrat bei der Arbeit.
Manfred Jackermeier wird die Gäste begrüßen.
Dann redet Christian Gabler.
Christian Gabler ist der Gleichstellungsbeauftragte vom Landkreis.
Er redet über die aktuelle Situation vom Hilfesystem.
Und er redet über das Gewalthilfegesetz.

Ulrike Sachenbacher hält einen Fachvortrag.
Sie ist Familienrichterin.
Und sie ist eine bekannte Expertin.
Seit 2022 arbeitet sie für den Oberlandesgerichtsbezirk München.
Georg Eisenreich hat sie dafür eingestellt.
Georg Eisenreich war früher Justizminister.
Ulrike Sachenbacher arbeitet dort als Kompetenzpartnerin Kinder-Schutz.

Ulrike Sachenbacher redet über den Kinder- und Opfer-Schutz im neuen Gewalthilfegesetz.
Ihr Ansatz ist:
Man muss schnell Entscheidungen für die Kinder treffen.

"Die Kelheimer Erklärung ist ein guter Anfang.
Jetzt müssen wir die Themen aus der Erklärung bekannt machen.
Gewalt in der Familie darf kein Tabuthema sein.
Man muss darüber reden können.
Ulrike Sachenbacher besucht Kelheim.
Das ist eine gute Gelegenheit für die Stadt Kelheim.
Ulrike Sachenbacher weiß viel über das Thema Gewalt in der Familie.
Sie kann mit den Bürgern und Bürgerinnen von Kelheim reden.
Und sie kann mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen von Behörden reden."

Landrat Christian Nerb

Die Gleichstellungsstelle hat den Runden Tisch gemacht.
Der Runde Tisch ist ein Treffen.
Bei dem Treffen sind wichtige Personen aus dem Landkreis.
Sie treffen sich zweimal im Jahr.
Sie wollen die Hilfen im Landkreis besser machen.
Jeder kann zu dem Treffen kommen.
Das Treffen kostet kein Geld.
Aber es gibt nur wenige Plätze.
Deshalb müssen Sie sich anmelden.
Sie können eine E-Mail an christian.gabler@landkreis-kelheim.de schreiben.
Dann bekommen Sie einen Platz.

Diesen Text hat ein Computer in Leichte Sprache übertragen. Der Text ist nicht durch Menschen mit Behinderungen geprüft worden.