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Umwelt- und Klimapakt: Unternehmen und Bezirksschornsteinfeger ausgezeichnet

Übergabe der Urkunden

Meldung vom 22.04.2021 Der Umwelt- und Klimapakt Bayern ist eine Vereinbarung zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der Bayerischen Wirtschaft. Er beruht auf Freiwilligkeit, Eigenverantwortung und Kooperation.

Vier Unternehmen und zwei bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegern hat der Landrat des Landkreises Kelheim, Martin Neumeyer, am Montag (19.04.) als Dank und Anerkennung Urkunden vom Bayerischen Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber, ausgehändigt. Die Geehrten haben sich mit qualifizierten freiwilligen Umweltleistungen am Umwelt- und Klimapakt Bayern beteiligt. Die Übergabe fand Corona-konform im kleinen Sitzungssaal des Landratsamtes statt.

„Der Umwelt- und Klimapakt Bayern ist Impulsgeber: Durch die Vereinbarung soll sich Bayern nachhaltig entwickeln. Ich danke den vier Unternehmen sowie den beiden geehrten Bezirksschornsteinfegern, die sich freiwillig dafür einsetzen, um die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen.“

Martin Neumeyer, Landrat des Landkreises Kelheim

Die ausgezeichneten Unternehmen sowie Personen und eine Auswahl deren Leistungen

Bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger Florian Bäuml, Mainburg (Ortsteil Meilenhofen)

  • Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001
  • Umweltleistungen nach DIN EN ISO 17056, Neuzertifizierung durch ZDH Cert

Bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger Anton Mehringer, Riedenburg

  • Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001

Firma Kunzendorf GmbH, Bad Abbach

  • Einsatz von Mehrwegsystemen
  • Austausch einer Öl- oder Erdgasheizung gegen 100% Biomasseheizung
  • Einsatz von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen am Bau
  • Verzicht auf nicht-zertifiziertes Tropenholz
  • Verwendung heimischer Hölzer zu mehr als 80%

Firma RMM GmbH, Mainburg

  • Regelmäßige Information der Mitarbeiter über Energieeinsparung im Betrieb
  • Bewegungsmelder oder Zeitschaltuhr oder Dämmerungsschalter für Leuchtmittel
  • Einsatz von LED-Leuchtmittel bei min. 60 % der Leuchtkörper
  • Betrieb einer Photovoltaikanlage über 408 Kwp auf den Dächern der Lagerhallen
  • Inanspruchnahme einer Abfallberatung und Erarbeitung eines betrieblichen Abfallvermeidungskonzeptes

Firma WOLF GmbH, Mainburg

  • Einsatz von LED-Leuchtmittel bei mindestens 60% der Leuchtkörper
  • Photovoltaikanlagen auf dem Betriebsgelände
  • Trennung der anfallenden Abfälle am Standort in mindestens 12 Sorten
  • Job-Bike-Angebot für alle Mitarbeiter (E-Bike)
  • Umweltpreis der Stadt Mainburg für das Projekt "Bienen bei WOLF"

Firma Yanfeng, Neustadt/Do.

  • Umwelt- und Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 14001 und DIN EN ISO 50001
  • Nutzung von E-Fahrzeugen/Hybridfahrzeugen
  • Installation von frequenzgeregelten Antrieben der Vakuumstationen und Einsatz von Hochleistungskompressoren zur Drucklufterzeugung
  • Trennung der anfallenden Abfälle am Standort in 38 Sorten. Reduzierung des Abfallaufkommens von 2016-2020 um 30%
  • Reduzierung der energetischen CO2-äquivalenten Emissionen von 2015-2020 um 25%

Hintergrund: Der Umwelt- und Klimapakt Bayern

Der Umwelt- und Klimapakt Bayern ist eine Vereinbarung zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der Bayerischen Wirtschaft. Er beruht auf Freiwilligkeit, Eigenverantwortung und Kooperation. Die Bayerische Staatsregierung und die bayerische Wirtschaft erklären im Umwelt- und Klimapakt Bayern ihre gemeinsame Überzeugung, dass die natürlichen Lebensgrundlagen mit Hilfe einer freiwilligen und zuverlässigen Kooperation von Staat und Wirtschaft besser geschützt werden können als nur mit Gesetzen und Verordnungen. Im Vordergrund steht die vorausschauende Vermeidung künftiger Umweltbelastungen und nicht deren Reparatur.
Der Umwelt- und Klimapakt Bayern ist Impulsgeber für neue Wege, Methoden und Themenfelder, mit dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung Bayerns.
Übergeordnetes Ziel ist es, die ökologischen, ökonomischen und sozialen Grundlagen der heutigen und der künftigen Generationen in Bayern zu verbessern.

Die bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger Anton Mehringer und Florian Bäuml, sowie Robert Müller, der Geschäftsführer der Firma RMM GmbH Mainburg, waren nicht persönlich vor Ort. Ihnen ging die Urkunde per Post zu.

Kategorien: Wirtschaft, Landratsamt

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