Landesseniorenrat Niederbayern im Landratsamt Kelheim
Der Landesseniorenrat Bayern aus dem Regierungsbezirk Niederbayern hat seine fünfte Bezirksversammlung im Landratsamt Kelheim abgehalten.
Am Freitag (08.05.) begrüßte das Landratsamt Kelheim die 18 Delegierten des Landesseniorenrats Bayern (LSR) aus dem Regierungsbezirk Niederbayern zu deren fünfter Bezirksversammlung. Der LSR Bayern besteht aus den Vertreterinnen und Vertretern der Seniorenvertretungen der bayerischen Gemeinden und Landkreise, wobei je Gemeinde und Landkreis bis zu drei Personen benannt werden können. Ziel des Landesseniorenrates ist es, die aktive Beteiligung der Seniorinnen und Senioren am sozialen, kulturellen und politischen Leben zu fördern. Der Seniorenbeauftragte des Landkreises Kelheim, Christian Gabler, hat sich sehr gefreut, diese Veranstaltung ausrichten zu dürfen und organisierte zusammen mit der Bezirksvorsitzenden, Richterin a.D. Gisela Geppert, ein ansprechendes Programm. Ein besonderes Zeichen der Wertschätzung war die Teilnahme von Landrat Christian Nerb, der die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnete. Dies unterstreicht, welch hohen Stellenwert die Seniorenarbeit für den neu gewählten Landrat und den gesamten Landkreis Kelheim hat.
„Wir müssen uns auf den demografischen Wandel unserer Gesellschaft einstellen und notwendige Entscheidungen treffen. Eine moderne Seniorenarbeit setzt dabei aber auch auf Austausch, Information und Bürgerbeteiligung.“
Landrat Christian Nerb
Im Rahmen eines Fachvortrags wurde den Delegierten die erfolgreiche Kampagne „Besser Leben im Alter" aus dem Jahr 2025 vorgestellt. Mit über 20 Veranstaltungen zu den verschiedensten Handlungsfeldern der Seniorenarbeit, die das gesamte Jahr über im Landkreis Kelheim stattfanden, konnte die Kampagne ein breites Publikum erreichen und wichtige Impulse für ein selbstbestimmtes und aktives Leben im Alter sammeln. Themen waren z.B. Hausnotruf, Wohnraumanpassung, Hitzeschutz im Alter, Ruhestandsplanung für Boomer, Digitalisierung im Alter, Künstliche Intelligenz, elektronische Patientenakte oder der Bürgerdialog Seniorenpolitik.
Darüber hinaus standen bei der Sitzung weitere Berichte aus der kommunalen Seniorenarbeit u.a. aus Rottenburg an der Laaber sowie ein Vortrag über das bürgerschaftliche Engagement des Vereins „Bürger für Bürger im Aitrachtal" auf dem Programm. Es wurde eindrücklich verdeutlicht, dass ehrenamtliche Strukturen pflegende Angehörige entlasten können und die Lebensqualität älterer Menschen verbessern, allerdings muss dies durch hauptamtliches Fachpersonal beispielsweise im Sinne eines Quartiersmanagements oder anderer Kümmerer-Strukturen unterstützt bzw. koordiniert werden.
Der Landkreis Kelheim setzt sich seit jeher aktiv für eine starke und vernetzte Seniorenarbeit ein. Veranstaltungen wie diese stärken den regionalen Dialog und fördern den Wissensaustausch zwischen den Kommunen. Für Fragen steht der Seniorenbeauftragte Christian Gabler unter 09441 207-1040 oder per Mail unter christian.gabler@landkreis–kelheim.de zur Verfügung.