Aufruf zur Teilnahme an der „Naturgartenzertifizierung“
Seit 2018 werden nachhaltig bewirtschaftete Gärten unter Einhaltung von Kern- und Kann-Kriterien ausgezeichnet.
Gärten sind nicht nur Orte der Erholung und Entschleunigung, sondern können gleichzeitig eine lebendige Vielfalt an Lebensräumen bieten. Seit 2018 werden im Zusammenschluss „Bayern blüht – Naturgarten“ nachhaltig bewirtschaftete Gärten unter Einhaltung von Kern- und Kann-Kriterien ausgezeichnet.
Hierbei sind der Verzicht auf chemisch-synthetischen Dünger, auf chemische Pflanzenschutzmittel und auf torfhaltige Substanzen zur Bodenverbesserung sowie ein Gesamteindruck hoher ökologischer Vielfalt maßgeblich entscheidend. 2023 ist der Verzicht auf einen Rasenmähroboter aufgenommen worden. Ebenso muss eine Mindestpunktzahl bei Naturgartenelementen (u.a. einfachblühende Stauden, Vielfalt der Lebensräume, wildes Eck, variantenreiche Strauchhecken und Gehölze) sowie Bewirtschaftung und Nutzgarten (u.a. Gemüsebeet und Kräuter, Kompostierung, Regenwassernutzung) erreicht werden.
Die Kosten für eine Zertifizierung für Mitglieder eines Obst- und Gartenbauvereins betragen 40 Euro, Nicht-Mitglieder zahlen 80 Euro. Teils werden die Kosten von den Gemeinden übernommen, um die Artenvielfalt und Nachhaltigkeit zu fördern. Hierüber sollten sich Interessierte im Vorfeld informieren.
Für Rückfragen oder zur Anmeldung können sich Gartlerinnen und Gartler bei Kreisfachberater Klaus Petersik (09441 207-1241, klaus.petersik@landkreis-kelheim.de) oder unter naturgarten@gartenbauvereine.org melden.
Die Initiative „Bayern blüht – Naturgarten“ wird vertreten durch den Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V., Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege in Bayern, Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau und der Landesvereinigung Gartenbau Bayern.