Marke Landkreis Kelheim

SUE – Self-Driving Urban E-Shuttle erstmals öffentlich präsentiert

11. März 2026: Der Landkreis Kelheim war von 2022 bis 2025 Teil des SUE-Projektes, welches vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWE gefördert wurde.
Self-Driving Urban E-Shuttle erstmals öffentlich präsentiert

Mit der offiziellen Präsentation des autonomen Fahrzeugs „SUE – Self-Driving Urban E-Shuttle“ wurde im Februar bei den Uedelhoven Studios in Gaimersheim ein bedeutender Meilenstein für die automatisierte Mobilität in Deutschland gesetzt.

Nach mehrjähriger Entwicklungsarbeit stellte das interdisziplinäre Konsortium das vollelektrische, straßenzugelassene Shuttle erstmals der Öffentlichkeit vor. Ziel des Projekts ist es, autonome Mobilität für den realen Einsatz im öffentlichen Verkehr nutzbar zu machen – sicher, skalierbar und vollständig „Made in Germany“.

SUE wurde vollständig in Deutschland entwickelt und getestet – von der 48-Volt-Fahrzeugplattform über die modulare Architektur bis hin zur autonomen Fahrsoftware. Das Fahrzeug ist für Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h ausgelegt und wurde speziell für den Einsatz in urbanen und suburbanen Räumen konzipiert, insbesondere dort, wo bestehende Angebote enden oder neue Verbindungen geschaffen werden sollen.

Als Fahrzeughersteller verantwortete die Uedelhoven GmbH & Co. KG die vollständige Entwicklung und Realisierung des People Movers – von der Konzeption über Konstruktion und Integration bis zur straßenrechtlichen Zulassung. Das Shuttle bietet Platz für bis zu acht Fahrgäste in zwei räumlich getrennten Kabinen und verbindet modernes Design mit funktionaler, nutzerzentrierter Gestaltung.

Das Projekt wurde durch die Bundesrepublik Deutschland sowie die Europäische Union gefördert. Fördergeber war das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Im Konsortium arbeiteten zehn Partner aus Industrie und Forschung eng zusammen, darunter unter anderem die die Uedelhoven GmbH & Co. KG, Faissner Petermeier Fahrzeugtechnik AG, DB Regio, TÜV NORD GROUP, das Fraunhofer EMFT, die Technische Hochschule Ingolstadt, die ElringKlinger AG, das IFG Ingolstadt Kommunalunternehmen Anstalt des öffentlichen Rechtes der Stadt Ingolstadt, das Niedersächsische Forschungszentrum Fahrzeugtechnik und der Landkreis Kelheim.

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung wurde deutlich, dass SUE nicht nur ein Demonstrator, sondern eine realitätsnahe Lösung für zukünftige Mobilitätskonzepte darstellt. Neben der Entwicklung und Validierung der autonomen Fahrsoftware standen insbesondere die Integration in modulare Fahrzeugplattformen, umfangreiche Sicherheitsprüfungen sowie reale Erprobungen im Fokus.

Mit der Weltpremiere am 11. Februar 2026 beginnt nun die nächste Phase: die Vorbereitung auf weiterführende Pilotanwendungen und den perspektivischen Übergang in den operativen Einsatz. SUE steht exemplarisch für die Innovationskraft deutscher Industrie- und Forschungspartner im Bereich automatisierter Mobilität und für einen pragmatischen, technologieoffenen Ansatz zur Gestaltung des öffentlichen Verkehrs der Zukunft.