Marke Landkreis Kelheim

Startschuss für den Masterplan Prävention

28. Januar 2026: Regionale Präventionskonferenz im Landkreis Kelheim bringt Akteure zusammen.
Gruppenfoto Regionale Präventionskonferenz

Gemeinsam für Prävention im Landkreis Kelheim: Rund 30 Akteurinnen und Akteure aus Gesundheitsförderung und Prävention kamen zur Regionalen Präventionskonferenz im Landratsamt Kelheim zusammen. Die Veranstaltung markierte den Startschuss für die Umsetzung des Masterplans Prävention des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention auf kommunaler Ebene.

Wie kann Gesundheit dort gestärkt werden, wo Menschen ihren Alltag verbringen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Regionalen Präventionskonferenz, die kürzlich, organisiert von der Gesundheitsregionplus Landkreis Kelheim in enger Kooperation mit dem Gesundheitsamt Kelheim, im Landratsamt stattfand. Ziel der Veranstaltung war es, Prävention und Gesundheitsförderung gemeinsam weiterzudenken, bestehende Kräfte zu bündeln und neue Impulse für eine nachhaltige Gesundheitsentwicklung in der Region zu setzen.

Angesichts wachsender Herausforderungen im Gesundheitswesen gewinnt Prävention zunehmend an Bedeutung. Ärztemangel, Fachkräftemangel in Pflege- und Gesundheitsberufen, eine steigende Zahl chronischer Erkrankungen sowie eine altern-de Gesellschaft stellen das Gesundheitssystem vor große Aufgaben. Ein System, das vor allem auf Behandlung ausgerichtet ist, stößt dabei immer mehr an seine Grenzen. Umso wichtiger ist der gemeinsame Ansatz, früher anzusetzen und Gesundheit langfristig zu fördern. Wie dieser Anspruch konkret auf kommunaler Ebene mit Leben gefüllt werden kann, diskutierten rund 30 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Schulen, Gesundheitswesen, Jugendarbeit, dem organisierten Sport, Bildungseinrichtungen sowie aus Fach- und Beratungsstellen im Landkreis Kelheim. Auch die neue Direktorin der AOK Landshut-Kelheim, Andrea Groß, nahm an der Veranstaltung teil. Die breite Beteiligung machte deutlich, wie vielfältig Prävention im Landkreis bereits verankert ist.

„Prävention ist eine Investition in die Zukunft unserer Region, denn Gesundheit wird nicht allein in Arztpraxen entschieden, sondern dort, wo Menschen leben, lernen und arbeiten. Im Landkreis Kelheim gibt es bereits viele engagierte Akteurinnen und Akteure, die tagtäglich wertvolle Präventionsarbeit leisten. Die heutige Konferenz zeigt, wie viel Potenzial in der Vernetzung und im gemeinsamen Austausch steckt.“

Landrat Martin Neumeyer

Im Verlauf der Konferenz wurde der kürzlich veröffentlichte Masterplan Prävention des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention vorgestellt. Die zentralen Ziele und Leitlinien wurden eingeordnet und mit Blick auf die bestehenden Strukturen im Landkreis Kelheim diskutiert. Der Masterplan bietet dabei Orientierung und Rückenwind für die Präventionsarbeit vor Ort, stärkt bewährte Angebote und eröffnet neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit über Fach- und Zuständigkeitsgrenzen hinweg.

Einen besonderen fachlichen Akzent setzte ein wissenschaftlicher Impuls zur kommunalen Bewegungsförderung, der aufzeigte, wie Erkenntnisse aus der Forschung praxisnah und niedrigschwellig in den Alltag der Menschen übertragen werden können. Ergänzend dazu wurden Umsetzungsperspektiven des Landesprogramms „Sport vor Ort“ im Landkreis Kelheim vorgestellt.

„Unser gemeinsames Ziel bleibt es, die Gesundheitschancen für alle Menschen im Landkreis Kelheim weiter zu verbessern und Prävention nachhaltig im Alltag zu verankern. Die Gesundheitsregionplus Landkreis Kelheim wird diesen Prozess auch künftig aktiv begleiten und die Vernetzung der Akteurinnen und Akteure weiter stärken.“

Franziska Häffner, Geschäftsstellenleiterin Gesundheitsregionplus Landkreis Kelheim

In der anschließenden Austausch- und Diskussionsrunde stand die Präventionsarbeit im Landkreis selbst im Fokus. Bestehende Aktivitäten wurden sichtbar gemacht, Bedarfe benannt und erste Ansätze für zukünftige Kooperationen entwickelt. Der offene Dialog zeigte eindrucksvoll, wie groß die Bereitschaft ist, Prävention gemeinsam zu gestalten.

Wie können Menschen im Alltag gesund bleiben?
Das war die wichtigste Frage bei einer Veranstaltung.
Die Veranstaltung war eine Regionale Präventions-Konferenz.
Die Veranstaltung war im Landrats-Amt.
Die Veranstaltung wurde von der Gesundheitsregionplus Landkreis Kelheim organisiert.
Dabei hat die Gesundheitsregionplus Landkreis Kelheim eng mit dem Gesundheits-Amt Kelheim zusammengearbeitet.

Bei der Veranstaltung ging es um Prävention und Gesundheits-Förderung.
Prävention heißt:
Menschen sollen gar nicht erst krank werden.
Dafür kann man etwas tun.
Gesundheits-Förderung heißt:
Menschen sollen gesund bleiben.
Dafür kann man auch etwas tun.

Bei der Veranstaltung haben viele Menschen zusammen überlegt:
Was kann man für Prävention und Gesundheits-Förderung tun?
Und was kann man für die Gesundheit in der Region tun?

Es gibt immer mehr Probleme im Gesundheits-Wesen.
Deshalb ist Prävention immer wichtiger.
Prävention heißt:
Man will Krankheiten verhindern.
Dafür macht man bestimmte Sachen.

Es gibt zu wenig Ärzte und Ärztinnen.
Und es gibt zu wenig Fach-Personen in der Pflege.
Es gibt immer mehr Menschen mit chronischen Krankheiten.
Chronische Krankheiten sind lange da.
Und die Menschen werden immer älter.
Das sind große Probleme für das Gesundheits-System.

Das Gesundheits-System ist vor allem für Behandlungen da.
Aber das reicht nicht mehr aus.
Deshalb muss man früher anfangen.
Man muss etwas für die Gesundheit von den Menschen tun.

Wie kann man das in den Kommunen machen?
Darüber haben 30 Vertreter und Vertreterinnen gesprochen.
Die Vertreter und Vertreterinnen waren aus verschiedenen Bereichen:

  • Kommunen
  • Schulen
  • Gesundheits-Wesen
  • Jugend-Arbeit
  • Sport
  • Bildungseinrichtungen
  • Fach-Stellen
  • Beratungsstellen.

Die neue Direktorin von der AOK Landshut-Kelheim war auch dabei.
Die Direktorin heißt: Andrea Groß.

Viele Menschen haben mitgemacht bei der Veranstaltung.
Das zeigt:
Prävention ist schon sehr wichtig im Landkreis.

"Prävention ist gut für die Zukunft von unserer Region.
Prävention heißt:
Man macht etwas gegen eine Krankheit.
Dann bekommt man die Krankheit nicht.
Gesundheit ist wichtig für alle Menschen.
Die Menschen sollen gesund leben können.
Und sie sollen gesund lernen und arbeiten können.
Das soll in unserem Landkreis möglich sein.
Dafür arbeiten schon viele Menschen in unserem Landkreis.
Diese Menschen machen Präventions-Arbeit.
Die Konferenz heute zeigt:
Die Menschen können zusammen arbeiten.
Und die Menschen können sich austauschen."

Landrat Martin Neumeyer

Das Bayerische Staats-Ministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention hat einen Plan gemacht.
Der Plan heißt: Master-Plan Prävention.
Der Plan wurde auf der Konferenz vorgestellt.
Dabei hat man über die Ziele von dem Plan gesprochen.
Und man hat über die Regeln von dem Plan gesprochen.
Man hat auch darüber gesprochen:
Wie kann man den Plan im Landkreis Kelheim umsetzen?
Der Plan hilft bei der Präventions-Arbeit vor Ort.
Es gibt schon gute Angebote.
Diese Angebote werden durch den Plan besser.
Und es gibt neue Möglichkeiten für die Zusammen-Arbeit.

Es gab auch einen Vortrag über ein besonderes Thema.
Das Thema war: Bewegungs-Förderung in der Stadt.
Bewegungs-Förderung heißt:
Die Menschen sollen sich mehr bewegen.
Wie kann man das machen?
Dafür gibt es Ideen aus der Forschung.
Die Ideen sollen einfach sein.
Und die Menschen sollen die Ideen gut im Alltag benutzen können.

Außerdem hat man über das Landes-Programm Sport vor Ort gesprochen.
Das Landes-Programm ist ein Projekt vom Bundes-Land Bayern.
Das Projekt ist für den Landkreis Kelheim.

"Alle Menschen im Landkreis Kelheim sollen gesund sein.
Das soll auch in Zukunft so bleiben.
Dafür soll Prävention ein Teil vom Alltag werden.
Prävention heißt:
Man tut etwas gegen eine Krankheit.
Dann bekommt man die Krankheit gar nicht erst.
Dabei hilft die Gesundheitsregionplus Landkreis Kelheim.
Die Gesundheitsregionplus bringt die Menschen zusammen."

Franziska Häffner, Geschäfts-Stellen-Leiterin Gesundheitsregionplus Landkreis Kelheim

Danach gab es eine Diskussions-Runde.
Dabei ging es um die Präventions-Arbeit im Landkreis.
Präventions-Arbeit heißt:
Man will Probleme verhindern.
Dafür macht man bestimmte Sachen.
Die Teilnehmer haben gezeigt:
Diese Sachen gibt es schon.
Und sie haben gesagt:
Das brauchen wir noch.
Die Teilnehmer haben erste Ideen für eine Zusammen-Arbeit gemacht.

Die Teilnehmer haben offen miteinander gesprochen.
Dabei hat man gemerkt:
Alle wollen die Präventions-Arbeit zusammen machen.

Diesen Text hat ein Computer in Leichte Sprache übertragen. Der Text ist nicht durch Menschen mit Behinderungen geprüft worden.