Regionalmanagement 2026–2028: Freistaat Bayern stärkt Zukunftsprojekte im Landkreis Kelheim
Stellvertretender Landrat Wolfgang Gural (2. v.l.) und Regionalmanager Stefan Grüttner (r.) erhalten den Förderbescheid von Staatssekretär Tobias Gotthardt (2.v.r.).
Im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie hat Staatssekretär Tobias Gotthardt, MdL, am vergangenen Donnerstag (26.02.) die Förderurkunde für das Regionalmanagement 2026–2028 an den Landkreis Kelheim überreicht. Die Urkunde nahmen der stellvertretende Landrat des Landkreises Kelheim, Wolfgang Gural, sowie Regionalmanager, Stefan Grüttner, entgegen.
Seit 2008 unterstützt das Instrument Regionalmanagement die strategische Weiterentwicklung des Landkreises und stärkt insbesondere den ländlichen Raum.
Im Mittelpunkt der Förderperiode 2026–2028 stehen zwei zentrale Handlungsfelder:
- Zum einen wird unter dem Titel „Smart Region“ die nachhaltige Mobilitätsentwicklung weiter vorangetrieben. Bestehende Angebote wie das On-Demand-System KEXI werden analysiert und optimiert, innovative Technologien, etwa im Bereich automatisierter Wasserverkehre, kommunikativ begleitet und aktive Mobilitätsformen wie Rad- und Fußverkehr gezielt gestärkt. Ergänzend schafft ein neuer Mobility-Podcast eine Plattform für Information, Dialog und Akzeptanz moderner Mobilitätslösungen.
- Zum anderen widmet sich das Projekt „Arbeitskräfte im Wartestand – Stillen Reserven neue Wege öffnen“ der Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der Region. Ziel ist es, bislang ungenutzte Arbeitsmarktpotenziale, etwa bei Frauen, Teilzeitbeschäftigten, älteren Menschen oder Personen nach Familienphasen, systematisch zu aktivieren. Dazu werden Unternehmensbefragungen, Wertschöpfungskettenanalysen sowie neue Veranstaltungs- und Kooperationsformate umgesetzt, um Arbeitgeber zu sensibilisieren und Arbeitsanreize zu verbessern.
Staatssekretär Tobias Gotthardt betonte bei der Übergabe die Bedeutung regionaler Initiativen für die Zukunftsfähigkeit Bayerns, dass gerade im ländlichen Raum innovative Lösungen für Mobilität, Fachkräftesicherung und Lebensqualität entstehen. Das Regionalmanagement im Landkreis Kelheim zeigt, wie strategische Entwicklung vor Ort erfolgreich gestaltet werden kann.
Auch Landrat Martin Neumeyer dankt dem Freistaat Bayern für die Unterstützung und unterstreicht die strategische Bedeutung der Förderung.
„Mit dem Regionalmanagement schaffen wir konkrete Verbesserungen für Bürgerinnen und Bürger sowie für unsere Unternehmen. Die Förderung gibt uns Planungssicherheit und ermöglicht es, innovative Projekte verantwortungsvoll umzusetzen. Unser Anspruch ist es, Mobilität, Arbeitsmarkt und regionale Entwicklung integriert zu denken. Die neue Förderperiode bietet die Chance, bestehende Strukturen weiterzuentwickeln und neue Impulse für den Landkreis Kelheim zu setzen.“
Landrat Martin Neumeyer
Mit der Übergabe der Förderurkunde startet offiziell die Förderperiode 2026–2028. Der Landkreis Kelheim wird die Projekte in enger Zusammenarbeit mit Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und gesellschaftlichen Akteuren umsetzen.