Marke Landkreis Kelheim

Öko-Modellregion Landkreis Kelheim treibt Bio-Offensive voran

20. März 2026: Schlussbescheid für erste Projektphase übergeben.
Übergabe Schlussbescheid ÖMR

Der Leiter des Amts für Ländliche Entwicklung (ALE) Niederbayern Hans-Peter Schmucker (2.v.l.) überreicht im Beisein von Katrin Meyer (ALE) und Öko-Modellregionsmanagerin Sonja Rieger (2.v.r.) an Kelheims Landrat Martin Neumeyer den Schlussbescheid in Höhe von 100.000 Euro.

Der Landkreis Kelheim verfolgt ein klares Ziel: Bis zum Jahr 2030 soll der Anteil der ökologisch bewirtschafteten landwirtschaftlichen Fläche auf mindestens 30 Prozent steigen. Damit möchte der Landkreis einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen, resilienten und „enkeltauglichen“ Landwirtschaft leisten. Ein zentraler Baustein auf diesem Weg ist die Öko-Modellregion Landkreis Kelheim, die seit 2023 viele Projekte zur Stärkung der ökologischen Landwirtschaft und regionaler Wertschöpfungsketten umgesetzt hat.

Nun hat Hans-Peter Schmucker, Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung (ALE) Niederbayern, den Schlussbescheid für die ersten beiden Projektjahre an Kelheims Landrat Martin Neumeyer übergeben. Gefördert wurde in diesem Zeitraum insbesondere die Stelle der Umsetzungsbegleitung im Rahmen des Programms BioRegio 2030 mit insgesamt 100.000 Euro.

Die Auszeichnung als „Staatlich anerkannte Öko-Modellregion“ erhielt der Landkreis im Mai 2023 durch Staatsministerin Michaela Kaniber. Die Umsetzung der Maßnahmen begleitet Umsetzungsmanagerin Sonja Rieger, unterstützt von einem interdisziplinären Beraternetzwerk. Zudem besteht eine enge Zusammenarbeit mit der ARGE Kreisentwicklung Landkreis Kelheim, der Wirtschaftsförderung, den Integrierten Ländlichen Entwicklungen (ILE), benachbarten Öko-Modellregionen sowie landwirtschaftlichen Betrieben und regionalen Akteuren.

Inhaltliche Schwerpunkte liegen auf dem Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten für Bio-Fleisch, Bio-Getreide und Bio-Streuobst sowie auf der Stärkung der regionalen Vermarktung und der Erhöhung des Bio-Anteils in der Außer-Haus-Verpflegung. Veranstaltungen, Informationsangebote und Bio-Marktmeilen machen regionale Bio-Produkte sichtbarer und fördern neue Absatzmöglichkeiten.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist der Verfügungsrahmen für Öko-Kleinprojekte. In den Jahren 2024 und 2025 wurden insgesamt elf Projekte mit rund 43.800 Euro unterstützt. Gefördert wurden unter anderem Investitionen in Kühltechnik, Getreidereinigung, Weidepflegegeräte sowie Maßnahmen für die Direktvermarktung und die Produktion von Bio-Geflügel.

Ein besonderer Erfolg für die Region war die Auszeichnung der „Lilo Streuobstschorle Apfel Birne“ des Bio-Streuobsthofs Stöckl aus Rohr in Niederbayern bei der BioFach 2026 als eines von „Bayerns besten Bioprodukten“. Das Getränk wird aus regionalem Bio-Streuobst hergestellt und trägt zum Erhalt der Streuobstwiesen und zur Förderung der Artenvielfalt bei. Schon im vergangenen Jahr wurde die „Lilo Bio Streuobst Apfelschorle“ bei der Initiative „30 für 30“ des Bayerischen Bio-Siegels als Gewinnerprojekt ausgezeichnet – gemeinsam mit dem Altmühltaler Emmer Bier des Riedenburger Brauhauses. Diese Auszeichnungen unterstreichen den wachsenden Erfolg und die sichtbare Marktpräsenz ökologischer Landwirtschaft im Landkreis Kelheim.

Mit der abgeschlossenen ersten Projektphase im Oktober 2025 und den erzielten Erfolgen nach zwei Jahren ist der Landkreis Kelheim auf einem konkreten Kurs in Richtung nachhaltiger Landwirtschaft. Entscheidend ist nun, die begonnenen Maßnahmen in der nächsten Förderphase bis 2028 weiterzuentwickeln, erfolgreiche Modelle zu skalieren, die Wertschöpfungsketten zu vertiefen und noch mehr Betriebe für die ökologische Umstellung zu gewinnen. Positive Beispiele wie die Lilo-Schorle zeigen: Die Idee wird bereits greifbar – jetzt gilt es, diesen Schwung zu nutzen und die Transformation in der Fläche voranzutreiben.

Der Landkreis Kelheim hat ein Ziel.
Bis zum Jahr 2030 sollen mindestens 30 Prozent von der Fläche für die Landwirtschaft ökologisch sein.
Das heißt:
Die Landwirtschaft soll gut für die Natur sein.
Dann kann die Landwirtschaft lange so weiter machen.
Und die Landwirtschaft kann sich an neue Sachen anpassen.
Die Landwirtschaft soll auch gut für die Enkel sein.

Dafür gibt es seit 2023 ein Projekt im Landkreis Kelheim.
Das Projekt heißt: Öko-Modellregion Landkreis Kelheim.
Das Projekt hat schon viele Sachen gemacht.
Zum Beispiel:

  • für eine bessere ökologische Landwirtschaft
  • für eine bessere regionale Wert-Schöpfungs-Kette.

Hans-Peter Schmucker ist der Chef vom Amt für Ländliche Entwicklung in Niederbayern.
Die kurze Form ist: ALE.
Hans-Peter Schmucker hat einen Brief an Martin Neumeyer gegeben.
Martin Neumeyer ist der Landrat von Kelheim.
In dem Brief steht:
Das Projekt hat in den ersten 2 Jahren 100.000 Euro bekommen.
Das Geld war für eine bestimmte Stelle.
Die Stelle heißt: Umsetzungs-Begleitung.
Die Stelle ist Teil von einem Programm.
Das Programm heißt:
BioRegio 2030.

Der Landkreis hat im Mai 2023 eine Auszeichnung bekommen.
Die Auszeichnung heißt: Staatlich anerkannte Öko-Modell-Region.
Die Auszeichnung hat der Landkreis von der Staats-Ministerin Michaela Kaniber bekommen.

Sonja Rieger ist Umsetzungs-Managerin.
Das heißt:
Sie kümmert sich darum, dass die Ziele von der Öko-Modell-Region erreicht werden.
Dabei helfen ihr viele Berater und Beraterinnen aus verschiedenen Bereichen.

Sonja Rieger arbeitet mit vielen Menschen und Einrichtungen zusammen.
Zum Beispiel:

  • mit der ARGE Kreis-Entwicklung Landkreis Kelheim
  • mit der Wirtschaftsförderung
  • mit den Integrierten Ländlichen Entwicklungen
    Die kurze Form ist: ILE.
  • mit anderen Öko-Modellregionen
  • mit landwirtschaftlichen Betrieben
  • mit Menschen aus der Region.

Es soll mehr Bio-Fleisch und Bio-Getreide geben.
Und es soll mehr Bio-Obst von Streuobstwiesen geben.
Das soll alles aus der Region kommen.
Die Menschen sollen mehr Bio-Produkte kaufen.
Und es soll mehr Bio-Essen in Restaurants geben.

Dafür gibt es verschiedene Angebote.
Zum Beispiel:

  • Veranstaltungen
  • Info-Stände
  • Märkte für Bio-Produkte.

So können die Menschen mehr über Bio-Produkte lernen.

Es gibt auch einen Verfügungs-Rahmen für Öko-Klein-Projekte.
Das heißt:
Es gibt Geld für kleine Projekte.
Die Projekte sollen gut für die Natur sein.
In den Jahren 2024 und 2025 haben 11 Projekte Geld bekommen.
Die Projekte haben zusammen 43.800 Euro bekommen.
Die Projekte haben zum Beispiel:

  • neue Kühl-Geräte gekauft
  • Geräte für die Reinigung von Getreide gekauft
  • Geräte für die Pflege von Wiesen gekauft.

Die Projekte haben auch Sachen für den Verkauf von Bio-Geflügel gemacht.

Die Region hat einen besonderen Erfolg.
Die Region ist Niederbayern.
Ein Getränk aus Niederbayern hat einen Preis gewonnen.
Das Getränk heißt:
Lilo Streuobstschorle Apfel Birne.
Das Getränk ist von einem Bio-Streuobst-Hof.
Der Bio-Streuobst-Hof heißt: Stöckl.
Der Bio-Streuobst-Hof ist in Rohr in Niederbayern.
Das Getränk ist aus Streuobst gemacht.
Das Streuobst ist von Streuobstwiesen in der Region.
Das Streuobst ist Bio.
Streuobstwiesen sind gut für die Natur.
Es gibt viele verschiedene Pflanzen und Tiere auf den Wiesen.

Der Preis heißt: Bayerns beste Bio-Produkte.
Der Preis wurde auf einer Messe vergeben.
Die Messe heißt: BioFach 2026.

Letztes Jahr hat ein anderes Getränk einen Preis gewonnen.
Das Getränk heißt: Lilo Bio Streuobst Apfel-Schorle.
Der Preis war von einer Initiative.
Die Initiative heißt: 30 für 30.
Die Initiative gehört zum Bayerischen Bio-Siegel.
Ein Bier hat den Preis auch gewonnen.
Das Bier heißt:
Altmühl-Taler Emmer Bier.
Das Bier ist von einer Brauerei.
Die Brauerei heißt: Riedenburger Brau-Haus.

Diese Preise zeigen:
Es gibt immer mehr ökologische Landwirtschaft im Landkreis Kelheim.
Und die ökologische Landwirtschaft wird immer erfolgreicher.

Die erste Phase von dem Projekt ist im Oktober 2025 fertig.
Die erste Phase dauert 2 Jahre.
In der ersten Phase hat der Landkreis Kelheim schon viel geschafft.
Der Landkreis Kelheim ist auf einem guten Weg zu einer nachhaltigen Landwirtschaft.

Jetzt muss der Landkreis Kelheim die Maßnahmen weiter machen.
Dafür gibt es eine zweite Förderphase bis 2028.
In der zweiten Förderphase soll der Landkreis Kelheim:

  • die Maßnahmen besser machen
  • die erfolgreichen Maßnahmen größer machen
  • die Wert-Schöpfungs-Ketten besser machen
  • mehr Betriebe für die ökologische Umstellung gewinnen.

Es gibt schon positive Beispiele.
Zum Beispiel: Die Lilo-Schorle.
Das zeigt:
Die Idee kann funktionieren.
Jetzt muss man die Idee weiter machen.

Diesen Text hat ein Computer in Leichte Sprache übertragen. Der Text ist nicht durch Menschen mit Behinderungen geprüft worden.