Jugendförderprojekt

… afs Maal g’schaut!     


Landkreis

Kelheim


Projektpräsentation „Afs Maal g´schaut“ 2018 am 02.07.2018

Im Jahr 2015/2016 wurde das gemeinsame Jugendförderprojekt der Landkreise Kelheim und Regensburg unter Führung des Musikpflegers des Landkreises Kelheim, Herrn Thomas Dürr ins Leben gerufen. Mit dem Projekt sollen im zweijährigen Rhythmus junge MusikerInnen, Musikgruppen und SängerInnen aus den beiden Landkreisen, die in bairischer Mundart singen und musizieren besonders gefördert werden. Die Musikrichtung ist dabei egal, wichtig ist nur der bairische Dialekt.

Am 02.07.2018 fand nun im Großem Sitzungsaal des Landratsamtes Kelheim die Präsentation der zweiten Auflage des Jugendförderprojektes „Afs Maal g´schaut“ 2018 statt.

In diesem Jahr haben sich über 40 Kinder in 6 verschiedenen Gruppen für das Projekt angemeldet. Mit dabei waren aus dem Landkreis Kelheim die Gruppe „Schicks“ mit Emma Meier, Sina Tauber, Laura Mausch und Matthias Hofmeister mit  dem Lied „jung und knackig“, Marita Beslmeisl, Pia Peter und Johannes Beslmeisl mit  „Wennst in Himme“ und die Gruppe „Party-Girls“ mit Sophia Lindinger, Hannah Altmann, Jule Moser, Lena Raßhofer und Laura Maußhammer mit der Eigenkompostion  „Verliabt“. Aus dem Landkreis Regensburg haben sich die 2. Klasse der Grundschule der Domspatzen unter Leitung von Herrn Andreas Büchner mit dem Lied „Wos is heut´für a Tag“, Magdalena Renner mit „Eitza hob i mei Haisl“ und Alissa und Tina Renner mit „D´Sau“ beteiligt.

Alle angemeldeten Teilnehmer durften ihren Beitrag professionell für die Projekt-CD aufnehmen. Mit der CD erhalten die Beiträge eine Label-Code-Nummer und können damit von Radio- und Fernsehsender gespielt werden.

Drei der Gruppen hatten sich bereits 2016 an der ersten Auflage des Projektes beteiligt.

Landrätin Tanja Schweiger und Landrat Martin Neumeyer waren beeindruckt von den Live-Darbietungen der Kinder und  lobten deren Fleiß und deren Mut, sich „Afs Maal schauen zu lassen“. Musikpfleger Thomas Dürr war sichtlich stolz auf seine Schützlinge und wünschte sich, daß diese weiterhin den bairischen Dialekt pflegen und singen.

Auch Donikkl, bekannter Kinderliedermacher schaute bei der Veranstaltung vorbei und erzählte davon, wie er als Kind mit der Musik begonnen hatte. Er forderte die Kinder auf, mit der Musik weiter zu machen und „dabei zu bleiben“. Musik macht schließlich Riesenspaß!

  

Beim Kinder- und Jugendförderprojekt „Afs Maal gschaut 2016“ gab es nur Gewinner

Regensburg (RL). Die Förderung der bairischen Sprache in der Musikkultur war das Ziel des Kinder- und Jugendprojekts „Afs Maal gschaut“, das vom Musikpfleger des Landkreises Kelheim, Thomas Dürr, initiiert und vom Kulturreferenten des Landkreises Regensburg, Dr. Thomas Feuerer, unterstützt worden war. 
 
Erstmals in diesem Jahr und künftig im zweijährigen Turnus will der Landkreis Regensburg zusammen mit dem  Landkreis Kelheim gezielt junge MusikerInnen, Musikgruppen und SängerInnen unterstützen, die in bairischer Mundart singen und musizieren. Unabhängig von der Musikrichtung ist die einzige Bedingung für die Teilnahme am Projekt, dass in baierischem Dialekt gesungen wird. Ob Volksmusik oder Rap spielt dabei keine Rolle.
 
Bei der Premiere gab es nur Gewinner, denn alle TeilnehmerInnen - jeweils 6 Kinder/Jugendliche aus den Landkreisen Kelheim und Regensburg - , kamen in den Genuss einer professionellen Aufnahme ihrer Musik in einem Tonstudio. Über mehrere Wochen hinweg nahmen Thomas Dürr und Daniel Becher in den Hademar Studios in Laaber ausgewählte Musikstücke von Magdalena Rappl, Alissa Renner, Tina Renner, Emma Meier, Laura Mausch, Sina Tauber, Matthias Hofmeister, Florian Polzer, Sebastian Polzer, Johannes Winzinger, Ferdinand Schiessl und Domenic Ott auf. Anschließend wurden diese tontechnisch bearbeitet und auf eine CD gebrannt. Das Ergebnis wurde jetzt den beiden Schirm“herren“, Landrätin Tanja Schweiger und Landrat Dr. Hubert Faltermeier, vorgestellt. Mit dem Tonträger bekommen die Kinder und Jugendlichen eine musikalische Visitenkarte an die Hand, mit der sie sich zum Beispiel bei Veranstaltern bewerben können. Sowohl die Nachwuchs-Talente als auch die Initiatoren waren sich einig, dass trotz aller Mühen vor allem der Spaß an der Musik, am Musizieren und natürlich an der Mundart im Vordergrund stand.
 

Zehn der zwölf teilnehmenden Kinder/Jugendlichen präsentierten den „Offiziellen“ (von links Thomas Dürr, Landrat Dr. Hubert Faltermeier, Landrätin Tanja Schweiger, Dr. Thomas Feuerer) stolz die neu aufgenommene CD.

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Teilnehmer 2018