Klimafreundliche Mobilität


Mit dem Rad zur Arbeit!
 
Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und benötigt die Mithilfe jedes einzelnen. Jeder einzelne kann durch sein persönliches Mobilitätsverhalten einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Umsteigen aufs Fahrrad ist hier ein wichtiger und zugleich sehr gesunder Baustein. Deshalb unterstütze der Landkreis Kelheim in diesem Jahr die AOK-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“, die mittlerweile schon seit mehr als 10 Jahren erfolgreich durchgeführt wird, mit einem Teampreis. Insgesamt nahmen 632 Radler im Landkreis an der Aktion teil. Durch die 180.000 geradelten Kilometer konnten 26.000 kg CO2 eingespart werden. 
 
Für den Preis des Landkreises wurde das Team des Markts Bad Abbach ausgelost. Die vier fleißigen Radler Kornelia Aunkofer, Rosemarie Raith, Angelika Geigl und Georg Brunner erradelten insgesamt 428 km, sparten dadurch ca. 62 kg CO2 ein und konnten sich auf jeweils einen Fahrradcomputer mit integrierten CO2-Rechner freuen. Für die Radler des Teams Markt Bad Abbach hat das Radfahren vielseitige Vorzüge, sie freuen sich über die Bewegung an der frischen Luft, die Spritkostenersparnis sowie das Umgehen der Parkplatzproblematik. Aber auch der Klimaschutz-Aspekt ist für sie von großer Bedeutung. Durch das Umsteigen aufs Rad wollen sie einen Beitrag zum Erhalt der Natur und der Reduzierung der Abgase leisten. 
 
Doch die Teammitglieder fahren nicht nur im Aktionszeitraum mit dem Rad zur Arbeit. Kornelia Aunkofer nutzt das Rad, so oft es das Wetter zulässt. Radtouren am Wochenende und Kurzstrecken in und rund um Bad Abbach werden selbstverständlich auch mit dem Rad zurückgelegt. Sie freut sich schon auf nächstes Jahr, wenn es wieder heißt: „Mit dem Rad zur Arbeit“.
 
Klimaschutzmanagement - Team Bad Abbach bei 'Mit dem Rad zur Arbeit'
Team Markt Bad Abbach

 
Klimafreundlich Mobil! 
 
 
Fahrrad, Bus, Bahn oder Auto? Die Wahl des Verkehrsmittels wirkt sich nicht nur auf den persönlichen Geldbeutel, sondern auch auf die Umwelt und das Klima aus. Jeder kann durch sein Mobilitätsverhalten einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
 

 

Klimaschutzmanagement - Logo VLK / ÖPNV

  
In Deutschland gehört der Verkehr zu den größten CO2-Emittenten. Rund 20 % des gesamten CO2-Ausstoßes sind dem Verkehr zuzuschreiben. Trotz der Anstrengungen hin zu klimafreundlichen Entwicklungen in der Automobilbranche werden im Verkehr immer noch fast ausschließlich fossile Energieträger verbraucht. Da das Auto nach wie vor das beliebteste Verkehrsmittel der Deutschen ist,  ist es nicht verwunderlich, dass nahezu 95 % der CO2-Emissionen im Sektor Mobilität durch den Straßenverkehr erzeugt werden. Statistiken zeigen, dass über 60 % der Wege in Deutschland mit dem PKW zurückgelegt werden. Erschreckend ist hierbei jedoch, dass die Hälfte dieser Fahrtstrecken unter 6 km beträgt.
 
Auch im Landkreis Kelheim wird durch den Bereich Verkehr ein enormer CO2-Ausstoß verursacht. Da es sich um einen Flächenlandkreis handelt, nimmt der Anteil hier sogar 30 % des Gesamtausstoßes ein und ist somit nach dem Bereich Wirtschaft zweit größter CO2-Emittent.  Betrachtet man den Energieverbrauch pro Jahr im Sektor Verkehr lässt sich seit 1990 eine stetige Zunahme verzeichnen. Deshalb hat sich der Landkreis in seinem Klimaschutzkonzept das Ziel gesetzt, ein umweltschonendes Mobilitätsverhalten voranzutreiben.  
 
Dies benötigt aber die Mithilfe jedes Einzelnen. Was also kann man tun, um einen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Umsteigen auf Fahrrad, Bus und Bahn ist hier sicherlich die effizienteste Lösung, wenn man betrachtet, dass ein durchschnittlicher PKW pro Person und km ca. 250 g CO2 verursacht und ein Linienbus bei 70 prozentiger Auslastung ca. 19 g CO2 pro Person und km. Persönliche Beratung bzw. Unterstützung beim Finden einer passenden Bus- oder Zugverbindung erhalten Sie bei der Verkehrsgemeinschaft Landkreis Kelheim unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 9999 800 oder im Internet unter www.vlk-kelheim.de. Doch nicht immer sind diese Alternativen umsetzbar. Aus finanziellen Gründen verfügt nicht jeder Ort über eine optimale Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Oft spielt auch das Wetter nicht mit, um den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad zu bestreiten. 
 
Was also kann man noch tun um die CO2-Bilanz aufzubessern? Mit anderen zusammen fahren spart nicht nur Geld sondern auch CO2. Das Bilden von Fahrgemeinschaften zur Arbeit und Schule oder einfach jemanden finden, der die gleiche Strecke fährt ist nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch sinnvoll. Um die Suche nach Mitfahrern oder auch Fahrern zu erleichtern, gibt es mittlerweile sehr moderne Internetplattformen und Apps für das Smartphone.
 
Mit der im Jahr 2009 für den Landkreis Kelheim eingerichteten Internetseite der Mitfahrzentrale MiFaZ (www.keh.mifaz.de) wird den Bürgern ein kostenfreier Service geboten, um sich zu Fahrgemeinschaften zusammen zu finden. Dabei stellt die MiFaZ nicht nur für Pendler eine gute Möglichkeit dar, viel Geld zu sparen und dabei die Umwelt zu schützen. Der Landkreis Kelheim wurde hier Partner, um seine Bürgerinnen und Bürger zu bewegen, (mehr) Fahrgemeinschaften zu bilden. Ab sofort gibt es jetzt auch eine App der MiFaZ, womit Gesuche und Angebote einfach über Smartphones eingegeben werden können. Zudem gibt es mittlerweile weitere Internetplattformen, über die Fahrgemeinschaften gebildet werden können: Zum Beispiel die Internetseite www.flinc.org, auf der die nächsten Mitfahrmöglichkeiten des aktuellen Tages dargestellt werden, was auch für spontane Fahrten gut geeignet ist.
Durch diese Ergänzung zum ÖPNV werden die Mobilität und auch die finanzielle Ersparnis der Bürgerinnen und Bürger erhöht. Zudem wird die Schadstoffbelastung reduziert, was wiederum dem Umweltschutz dient.
 
Wie man sieht, gibt es zahlreiche Alternativen um klimafreundlich mobil zu sein!
 
Der Landkreis Kelheim möchte Ihnen zu den einzelnen Themen der klimafreundlichen Mobilität hilfreiche Tipps geben:
 
 
Mitfahrzentralen:

 
Öffentlicher Personennahverkehr:
 
Rad:
 
Elektromobilität:
 
PKW:
 
Kommunen:
 
Unternehmen:
 
 

 

Anschrift

Regionalmanagement - Landkreis Kelheim
Donaupark 13
93309 Kelheim
Telefon: 09441/207-7340
Fax: 09441/207-7350

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