KlimaKüche


KlimaKüche

Essen ist nicht einfach nur Privatsache: Bei durchschnittlicher Ernährung fallen jährlich pro Person rund 2,1 Tonnen CO2 an. Entsprechend hoch ist der Energieverbrauch und damit die Klima und Umweltbelastung. Bewusst genießen heißt also auch, sich über den Flächen- und Ressourcenverbrauch des eigenen Essens Gedanken zu machen. Diesen zu verkleinern ist ganz einfach, wenn ein paar Grundregeln im Alltag beachtet werden.
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Bausteine einer klimabewussten Ernährung:
 
Regionale Lebensmittel auf den Speiseplan
Der Transport und die Lagerung der Lebensmittel verursachen einen hohen Energieverbrauch. Mit dem Flugzeug importiertes Frischobst und –gemüse belasten das Klima etwa 80 Mal mehr als Schiffstransporte und bis zu 300 Mal mehr als regional erzeugtes Obst und Gemüse. Deshalb sollte man im Sinne des Klimaschutzes regionale Produkte bevorzugen.
Die Internetseite „Regionalvermarktung Landkreis Kelheim“ bietet eine Hilfestellung für den bewussten regionalen Einkauf: regionalvermarktung.landkreis-kelheim.de
 
Saisonale Abwechslung genießen
Obst und Gemüse, welches in beheizten Treibhäusern heranwächst, hat eine schlechte Klimabilanz. Deshalb sollte man saisonale Lebensmittel auf den Speiseplan setzen. Als Hilfestellung kann man sich an Saisonkalendern orientieren. Das hat gleich mehrere Vorteile:
Ausgereifte Früchte enthalten mehr gesunde Nährstoffe, entfalten erst dann ihr volles Aroma und saisonelle Küche bringt Abwechslung auf den Teller.
Saisonkalender: www.vz-nrw.de/klimagesund
 
Pflanzlich – statt tierisch
Die Produktion von Fleisch verursacht ca. das 10 bis 30 fache an CO2 als Gemüse. Daher ist es besonders bedeutsam, den Anteil tierischer Lebensmittel beim Essen zu reduzieren. Getreideprodukte, Gemüse und Obst sollten im Gegenzug häufiger im Einkaufskorb landen. Ganz auf Fleisch muss man deshalb natürlich nicht verzichten, aber beim Einkauf empfiehlt es sich auf Regionalität und gute Qualität zu achten.
 
Mehr Bio-Lebensmittel in den Einkaufskorb
Produkte aus ökologischer Landwirtschaft schneiden hinsichtlich der CO2-Bilanz besser ab als aus konventionellem Anbau, da sie deutlich weniger Energie verbrauchen und durch den Humusaufbau Kohlendioxid aus der Luft im Boden binden.
 
Frisch auf den Tisch
Energieaufwendige Verarbeitungsschritte in der Lebensmittelindustrie, wie das Tiefkühlen, Lagern in Kühlhäusern und Erhitzen verursachen enorme Treibhausgase. Bevorzugt man das Kochen mit frischen Zutaten gegenüber dem Verzehr von Fertiggerichten, wird der Treibhausgasausstoß reduziert und ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet.
 
Resteverwertung
Für die Herstellung von Nahrungsmitteln werden wertvoller Ackerboden, Wasser und Dünger, Energie für Ernte, Verarbeitung und Transport aufgewendet. Diese kostbaren Ressourcen werden mit jedem weggeworfenen Lebensmittel sinnlos verschwendet. Tipps, zum Vermeiden des Wegwerfens von Lebensmitteln sowie leckere Reste-Rezepte sind auf folgender Internetseite zu finden: www.zugutfuerdietonne.de
 
KlimaKüche-Kochkurse
Das Klimaschutzmanagement des Landkreises Kelheim bietet in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung im Landkreis Kelheim e.V. Kochkurse zum Thema „KlimaKüche“ an. Bei Interesse können Sie sich gerne bei uns melden.
 

 

Anschrift

Regionalmanagement - Landkreis Kelheim
Donaupark 13
93309 Kelheim
Telefon: 09441/207-7340
Fax: 09441/207-7350

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