Landkreiseinrichtungen

 

 

 


 

Energiemanagement - Förderprogramme

 

Gesamtenergiekonzept zur Wärmeversorgung für den Schulcampus Mainburg
 
Der Landkreis Kelheim hat verbindliche und anspruchsvolle Klimaschutzziele bei der Errichtung sowie beim späteren Unterhalt seiner Liegenschaften umzusetzen. Die Klimaschutzziele sind bei der Planung von Neubauten als Mindeststandards zu realisieren. Bei der Planung ist – soweit wirtschaftlich vertretbar – ein ganzheitlicher, energetischer und ökologischer Ansatz zu Grunde zu legen. 
 
Der Landkreis Kelheim hat ein Energiekonzept zur Wärmeversorgung für den Schulcampus Mainburg, bestehend aus den Gebäuden des Gabelsberger-Gymnasiums, der Hallertauer Mittelschule und der neu zu errichtenden Realschule Mainburg, in Auftrag gegeben. Die Zielsetzung ist, eine ökonomisch und ökologisch zukunftsorientierte Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Wärmeversorgung der Objekte und deren Anlagentechnik herzustellen. Dabei wurden die Energieverbräuche bilanziert und bewertet sowie eine detaillierte Beschreibung der Anlagentechnik dargestellt. 
 
Zusammenfassung und Fazit des Gesamtenergiekonzepts für den Schulcampus Mainburg:
 
Für den Schulcampus Mainburg ist die Variante „Wärmeverbund ohne Mittelschule und Erweiterung der neuen Gasbrennwertzentrale am GGM (Gabelsberger-Gymnasium Mainburg) mit einem Modulationsbereich von 40 bis 1.050 kW und die Einbindung eines Gas-BHKW zur Stromerzeugung mit Anbindung des Neubaus der Realschule über eine relativ kurze Nahwärmeverbindung die ökonomisch und ökologisch sinnvollste Variante. Auf Grund der BHKW-Auslastung durch das bestehende Schwimmbad mit einem einhergehenden hohen Stromverbrauch und dem Ausblick auf die Nutzung von Biogas ist diese Variante auch hinsichtlich der CO2-Emissionen ein zukunftsweisender Lösungsansatz. 
 
Die beste CO2-Bilanz würde die Wärmeversorgung durch einen Pelletskessel darstellen. Holzpellets sind ein sauberer, CO2-neutraler und komfortabler Brennstoff. Sie haben einen Durchmesser von 6 mm, sind 5 bis 30 mm lang und 650 kg/m³ schwer. Eine Förderschnecke oder ein Saugsystem transportiert die Pellets zur Pelletsheizung. Auf Grund der bestehenden Technikzentralen im GGM und in der Mittelschule ist eine Integrierung der Pelletsheizung und die Lagerung des Brennstoffes nicht möglich. Der hierfür neu zu schaffende umbaute Raum und die dadurch höheren Investitionskosten für die Anlagen wirken sich auf diese Technikvariante äußerst negativ aus.
 
Vorgehensempfehlung:

  • Erweiterung der bestehenden Gasbrennwertkaskade im GGM
  • Einbau eines Gas-BHKW mit Pufferspeicher
  • Nahwärmeverbund GGM – Neubau Realschule Mainburg

 

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Ansprechpartner:
Landratsamt Kelheim
-Kreiskämmerei-
Herr Reinhard Schmidbauer
Schloßweg 3
93309 Kelheim
Tel.: 09441/207-147
Fax: 09441/207-168
E-Mail: reinhard.schmidbauer@landkreis-kelheim.de

  


 

Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung

Sanierung der Aussenbeleuchtung an den landkreiseigenen Liegenschaften
 

Im Zeitraum von November 2011 bis ca. September 2012 werden bzw. wurde bei vier landkreiseigenen Liegenschaften die bestehende Außenbeleuchtung (mit Quecksilberdampflampen, Halogenlampen und Allgebrauchslampen) durch LED-Leuchten ersetzt. Im Rahmen dieser Sanierung erreicht man in einem Zeitraum von 20 Jahren eine CO2-Emissionreduktion von 147 to und eine Stromverbrauchsreduktion von rund 77%. 
  

Diese Sanierung wurde im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit Förderkennzeichen 03KS 2771 gefördert.
 

  

Sanierung der Innen- und Turnhallenbeleuchtung an den landkreiseigenen Liegenschaften
 

Im Zeitraum vom Oktober  2011 bis ca. Oktober 2013 werden bzw. wurde bei vier landkreiseigenen Liegenschaften die bestehende Innen- und Hallenbeleuchtung (mit Leuchtstoffröhren und Allgebrauchslampen) durch hocheffiziente Leuchten mit einer Steuer- und Regelungstechnik ersetzt.
Diese Sanierung wurde im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit Förderkennzeichen 03KS 2323 gefördert. 

 


 

 

Klimaschutzmanagement Landkreis Kelheim - Durchführung einer ausgewählten Klimaschutzmaßnahme

 
Energetische Sanierung des landkreiseigenen Verwaltungsgebäudes, Jobcenter Abensberg (Vorhabensumsetzung Klimaschutzkonzept)
 
Im Zeitraum von Oktober 2014 bis Dezember 2015 wurde die landkreiseigene Liegenschaft energetisch saniert.
Vor der Maßnahme betrug der gesamte Energiebedarf des Gebäudes 750.087 kWh/Jahr, der Primärenergiebedarf 287 kWh/m2/Jahr.
Nach den Sanierungsmaßnahmen kann der Energiebedarf bei gleichem Nutzerverhalten und gleichen Klimabedingungen um 34 % reduziert werden. Der Primärenergiebedarf sinkt um 78%. 
 
Diese Ziele wurden im Klimaschutzkonzept formuliert. Das Jobcenter Abensberg wurde ausdrücklich als weitere Sanierungsmaßnahme aufgeführt.
 
Maßnahmen und CO2-Einsparungen:
Durch die Dämmungsmaßnahmen und die Sanierung der Heizungsanlage kann der CO2-Ausstoß um 87 % reduziert werden.
 
Durch diese Maßnahme kommt der Landkreis Kelheim seinen Klimaschutzzielen, die CO2-Emissionen bis 2030 um 60 % zu reduzieren und Vorbildregion im Klimaschutz zu sein, insbesondere bei den eigenen Liegenschaften, deutlich näher. 
 
Diese Sanierung wurde im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit Förderkennzeichen 03KS 3785 gefördert.
 

 

 Regionalmanagement - Förderlogos für Klimakonzept

Ansprechpartner:
Landratsamt Kelheim
-Kreiskämmerei-
Herr Wolfgang Burger
Schloßweg 3
93309 Kelheim
Tel.: 09441/207-306
Fax: 09441/207-168
E-Mail: wolfgang.burger@landkreis-kelheim.de

 

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