Zur Sommerzeit ranken sich hier die Reben des Hopfens in luftige Höhen, bilden sattgrüne, meterhohe Schlingwälder. Ihre rechteckigen Flecken weben sich harmonisch zwischen Getreidefelder und Wiesengründe, scheinen vor den zahlreichen Waldungen zu einem grünen Dschungel zu verschmelzen.
 
Hopfenreben

Anders das Bild nach der Hopfenernte und weit bis ins nächste Frühjahr hinein:

Nun beherrscht die strenge Geometrie der Tragekonstruktion den Hopfengarten. In Reih und Glied ein Meer von Stangen, ein Netz von Drähten, bizarr und im klaren Licht eines Wintertages gar manchmal futuristisch anmutend.


Der Mensch fügt sich der Landschaft:
Marterln und Kapellen, behäbige Bauerndörfer und quirlige Kleinstädte geben Farbtupfer, doch beherrschend bleibt die "gestaltete" Natur.

Eine stille, unaufdringliche Landschaft wie die Hallertau: ihr spezifischer Reiz erschließt sich beim genaueren Hinsehen. Zum Beispiel beim Wandern und Spazierengehen oder dem heute so beliebten Radeln. Gut ausgebaute Wegenetze führen durch Hopfengärten und Naturidyll, man hat die Qual der Wahl, ob sportlich anspruchsvoll oder gemütlich mit Einkehr im lauschigen Biergarten


Hallertauer Idylle


Für Freunde des kühlen Nasses gibt es die modern ausgebauten Freibäder in den Zentren oder naturnaher Badespaß in den weitflächigen Baggerseen mit der Möglichkeit zum Surfen und Segeln